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Veröffentlicht am 28. Februar 2020 von lyrikzeitung
Johann Wolfgang Goethe
Aus: West-östlicher Divan (1819)
Befindet sich einer heiter und gut,
Gleich will ihn der Nachbar peinigen;
So lang der Tüchtige lebt und thut,
Möchten sie ihn gerne steinigen.
Ist er hinterher aber todt,
Gleich sammeln sie große Spenden
Zu Ehren seiner Lebensnoth
Ein Denkmal zu vollenden,
Doch ihren Vortheil sollte dann
Die Menge wohl ermessen,
Gescheiter wär’s den guten Mann
Auf immerdar vergessen.
(Rendsch Nameh. Buch des Unmuths. A.a.O. S. 85)
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Friedrich Hölderlin, Johann Wolfgang Goethe
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Das ist wohl wahr! Wie Goethe das erfaßt hat, obwohl es ihm gut ging!
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