Da steht der Niemand

Der 1961 in Budapest geborene István Kemény ist ein höchst vielseitiger und einfallsreicher Dichter. Nun ist er in einer deutschsprachigen Ausgabe als Lyriker zu entdecken.

Einige seiner Gedichte nennt István Kemény schon im Titel Lieder, daneben taucht «John Andersons Song» auf, und darin singt Kemény: «Da steht der Niemand / hier schaut das Nichts / wie kann man so einen Ort für öde halten?» Leicht melancholisch, aber unpathetisch sind Keménys Gedichte seit je gewesen, und tatsächlich haben sie immer etwas Liedhaftes. / Zsuzsanna Gahse, NZZ

István Kemény: Ein guter Traum mit Tieren. Aus dem Ungarischen von Orsolya Kalász und Monika Rinck. Verlag Matthes & Seitz, Berlin 2016. 130 S., Fr. 27.90.

3 Comments on “Da steht der Niemand

  1. Kemény war bereits 2007 zu entdecken, als der Frankfurter gutleut verlag Nützliche Ruinen veröffentlichte – wenn ich mich richtig erinnere: ebenfalls von Orsolya Kalász und Monika Rinck übersetzt (Band 4 der „reihe black paperhouse”).

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