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Veröffentlicht am 7. März 2016 von lyrikzeitung
„Nach dem Rauchen ist das Sitzen das Zweitgefährlichste“, sagt Peter Wawerzinek. „Hab ich neulich im Internet gelesen. Und ich sitz nun schon seit dreißig Jahren am Schreibtisch.“ Der Schreibtisch steht in seiner Wohnung in Berlin, Prenzlauer Berg. Die hat er schon seit DDR-Zeiten, als der Kiez um den Kollwitzplatz noch nicht dem Bionade-Bürgertum gehörte, sondern der Künstler-Bohème. Damals trieb sich Wawerzinek als Performer von Stegreif-Gedichten in den Kneipen rum. Seinen Durchbruch als Autor hatte er viel später, mit seinem Roman „Rabenliebe“, in dem er sich mit seiner Heimkindheit und der Suche nach seiner Mutter auseinandersetzt. Autobiographisch ist auch sein nächster Roman „Schluckspecht“ über den Weg in den Alkohol und wieder heraus. Von all dem und mehr erzählt er Christian Möller bei einem Spaziergang durch seine Nachbarschaft. Oder, wie er früher gesagt hätte: den Torkelbereich. / viertausendhertz
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Peter Wawerzinek
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Wawerzinek ist Klasse! Danke für das spannende Interview!
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