Entdeckt

26 bisher unbekannte Gedichte der in Neuseeland geborenen Autorin Katherine Mansfield wurden mehr als 90 Jahre nach ihrem Tod in einer US-Bibliothek gefunden. Sie geben Einblicke in ihre schmerzlichste und schwierigste Zeit, schreibt The Guardian .

 

Mansfield, die neben D H Lawrence und anderen zu den großen modernistischen Autoren ihrer Zeit gehörte, wurde 1888 in Wellington geboren. 1908 ging sie nach Europa, sie starb 1923 in Frankreich. (…)

Außer den Gedichten fanden sich zwei Briefe an den Verleger Elkin Mathews, der James Joyce und Ezra Pound verlegt hatte. Für Professor Jane Stafford von der Victoria University of Wellington’s School of English, Film, Theatre and Media Studies belegen die Briefe, daß  die junge Autorin den Markt studiert hatte.

Es war eine schwere Zeit in ihrem Leben, in der sie viele Arbeiten vernichtete. Sie rauchte Haschisch, hatte Affairen, mindestens eine Abtreibung und eine Totgeburt in Deutschland. Sie war von Veronal abhängig und experimentierte mit dem Leben und der Sexualität. Man könne es ihre hedonistische Periode nennen. Die bemerkenswerten Gedichte böten neue Details ihrer Biographie. / stuff.co.nz

 

 

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