106. Deutsch geht gut

Der letzte Schriftsteller in der Reihe der Autoren, die kommende Woche in fünf Schulen im Rahmen von „Deutsch geht gut“ lesen, ist Fouad El-Auwad.

Er übersetzt deutsche Gedichte ins Arabische und arabische Gedichte ins Deutsche. Fouad El-Auwad sieht seine Rolle als Schriftsteller in der Vermittlung zwischen den Kulturen. Der Syrer, der aus Damaskus stammt und in Aachen Architektur studierte, schreibt Lyrik und Erzählungen.

El-Auwad berichtet, dass die klassische deutsche Literatur, von Goethe bis Schiller, sehr wohl im arabischen Raum bekannt ist und gelesen wird. Neuere, moderne Lyrik wird jedoch kaum übersetzt. Auch moderne arabische Literatur wird fast nicht ins Deutsche übertragen. Eine „Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Welt“, so der Dichter, soll der deutsch-arabische Lyrik-Salon bilden, den er Ende 2004 gründete und der in verschiedenen Städten gastiert. / Gabriele Szczegulski, Südpresse

Fouad El-Auwad liest mit Selim Özdogan, Ortwin Ramadan, Matthias Nawrat und Tanya Malyarchuk am Mittwoch, 4. Februar, 20 Uhr, in der Otto-Rombach-Bücherei, und am Donnerstag, 5. Februar, 18 Uhr, in der Realschule im Aurain.

Fouad El-Auwad, „mit den Buchstaben unterwegs“, Books on Demand, 8,90 Euro.

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