10. Süleyman Çelebis Mawlîd-Gedicht

Süleyman Çelebi dichtete eines der berühmtesten Gedichte der islamischen Welt. Sein Mawlîd-Gedicht erzählt die Geburtsgeschichte des Propheten und sein Leben.

10.01.2014 Mawlîd – Geburt des Propheten Muhammad

Das Mawlîd-Gedicht des Süleyman Çelebi ist in einer ausdrücklich einfachen und eindrucksvollen Sprache geschrieben. Dies führte dazu, dass daraufhin auch viele andere Mawlîd-Texte geschrieben wurden, allerdings schaffte es keiner, Çelebi das Wasser zu reichen. In der türkischen Literatur sind mehr als 200 Mawlîd-Gedichte und ähnliche Texte zu finden.

Amina Khatun, Muhammads Mutter rein –
Diese Muschel, sie gebar die Perle fein!
Als von Abdallah sie ein Kind empfing,
Kam die Zeit herbei, und Tag und Stunde ging.
Als das Kommen Muhammads nun nahe war,
Zeigten sich zuvor gar viele Zeichen klar.
Jene Nacht des Monats Rabi ul-evvel,
Jene zwölfte Nacht, die zwölfte Nacht so hell –
Da der Menschen Bester ward geborn allhie:
Was sah seine Mutter alles! Was sah sie!
Sagte sie: „Ich sah (so sprach die Mutter rein)
Solch ein Licht – die Sonn vor ihm ein Mücklein klein!

 

IslamiQ

Mawlîd-Gedicht:

Der Begriff „Mawlîd“ bedeutet Geburt, Geburtsort und –zeit. Literarisch bezeichnet er hauptsächlich Werke, die sich mit der Geburt des Propheten Muhammad (s), seinem Leben, Verhalten, Aussehen, seinen Wundern bis hin zu seinem Tod beschäftigen. Viele dieser Werke wurden mit der Absicht verschriftlicht, diese auf Feiern anlässlich der Geburt des Propheten Muhammad (s) gemeinsam lesen zu können.

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