55. Kyung-hwa Choi-Ahoi

Die Koreanerin Kyung-hwa Choi-Ahoi ist seit Jahren auf Spurensuche in der Alltagswelt. Daraus macht sie Tagebuchzeichnungen und Texte.

(…)

Vor 23 Jahren kam die Koreanerin Kyung-hwa Choi-Ahoi nach Deutschland und schloss in Hamburg ihr Kunststudium ab. Seitdem erkundet sie hier das eigene Leben und das Leben anderer in Form von Tagebuchzeichnungen und einer wachsenden Enzyklopädie von Porträts der Menschen, die ihr am Wegesrand begegnen. (…)

Mit einem Augenzwinkern hat sich die Koreanerin nach einem Spitznamen aus ihrer Studienzeit und zu Ehren ihrer Wahlheimat Hamburg und der damit verbundenen Seemannsromantik „Choi-Ahoi“ genannt. Ihr Studium künstlerischer Techniken von Mediendesign bis Keramik und Bildhauerei begann sie einst in ihrer Heimatstadt Seoul. Schon als Kind verknüpfte sie Zeichnungen mit poetischen Tagebuchnotizen – eine Praxis, die sie bis heute beibehalten hat. Schon als Studentin interessierte sie sich zudem für die deutsche Kultur, war ein Hermann-Hesse-Fan. „Ich habe alle übersetzten Bücher auf Koreanisch gelesen“, sagt sie. Auch die deutsche Sprache gefiel ihr: „Der Klang war eindeutig ganz anders, fließend, weich.“ Mittlerweile schreibt sie ihre lyrisch-erzählerischen Texte, die die Tagebuchzeichnungen begleiten, auf Deutsch. / Belinda Grace Gardner, Die Welt 17.8.

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