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Veröffentlicht am 26. April 2013 von lyrikzeitung
Kaum jemanden regt es auf: Kürzlich wurden bei einem Brand in der Nähe Leipzigs fünf Millionen Bücher zerstört. Vor allem kleinere Verlage trifft der Verlust sehr hart. (…) Das ist der größte Bücherverlust auf einen Schlag in Deutschland seit den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs. Achtzehn Stunden dauerte es, bis das Feuer gelöscht war. (…) Der im fränkischen Cadolzburg residierende Verlag ars vivendi hatte auch insgesamt 100.000 Bücher in Naunhof gelagert, unter ihnen alle Bände einer von Frank Günther neu übersetzten Shakespeare-Gesamtausgabe, die auf die beiden Jubiläen von 2014 (450. Geburtstag) und 2016 (400. Todestag) hin konzipiert wurde. Sie sind ein Raub der Flammen geworden. / Andreas Platthaus, FAZ
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Kleinverlage, Verlage, William Shakespeare
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