14. Schreibtherapie: MONSTER ZÄHMEN STATT MYSTIK ZU ZEL(L)EBRIEREN

„Seine Tendenz zur Normalität entsprach einer Persönlichkeit, die durch die Konfrontation mit dem Unbewußten nicht entwickelt, sondern nur gesprengt worden wäre. (…) Man kann wohl sagen, daß das heutige Kulturbewußtsein, insofern es sich philosophisch reflektiert, die Idee des Unbewußten und deren Konsequenzen noch nicht aufgenommen hat, obwohl es seit mehr als einem halben Jahrhundert damit konfrontiert ist. Die allgemeine und grundlegende Einsicht, daß unsere psychische Existenz zwei Pole hat, bleibt noch immer eine Aufgabe der Zukunft.“ Carl Gustav Jung: ‚ERINNERUNGEN, TRÄUME, GEDANKEN‘ (1961)

G&GN-INSTITUT (www.ggn-institut.de) B-NEUKÖLLE 4.11.2010 / Ein Dichter auf Abwegen? Seit diesem zweiten November schreibt Tom de Toys keine Gedichte mehr sondern ein therapeutisches Tagebuch als Online-Blog, um anderen Schmerzpatienten mit der Diagnose „somatoforme“ (körperdysmorphophobe) Störung seine klinischen Erfahrungen auf dem Weg zur Heilung zur Verfügung zu stellen. Der Untertitel des Projekts lautet „VON DER MYSTIK DES MENSCHEN ZUR MYSTIK DES MENSCHLICHEN“ und deutet darauf hin, daß es um den Versuch geht, anstatt des neuroastronomischen Denkens, das sich leicht mit begrifflichen Symbolen für das Weltganze zufrieden stellt, ein konkretes Analysieren von psychischen Abgründen bis in die Kindheit hinein zu wagen, um quasi versteckte Dateien im Biocomputer aufzuspüren und als psychische Viren unschädlich zu machen, die am Rande der integralen Identität eine Schattenexistenz führen und im Endstadium heimlich die Kontrolle über den Körper übernehmen wie ein Krebsgeschwür… In der Einleitung des „Therapietrips“ (www.TherapieTRIP.de) ist bereits erkennbar, mit welchen Schwierigkeiten sich der Dichter konfrontiert sieht:

„…diese Hoffnung auf Wahrheit könnte sich im Verlaufe der Geschichte als absurde Selbstlüge erweisen, so daß sich der ganze literarische Entwurf einmal mehr als idiotischer Köder in einem leeren See verrät und mich, den vermeintlichen ‚Autor‘, als Scharlatan bloßstellt. (…) Mir bleibt nur das geringste Mindestmaß an Urvertrauen in diesen Schreibimpuls übrig, der direkt nach diesen einleitenden Worten wieder versiegen könnte, wie es schon früher mehrmals geschah. (…) Helden, Gewinner, Doppelgänger, Gott, das Ich und der Sinn des Lebens, all das sind pathetische Attribute der Schriftstellerei, die das imaginäre Selbst umkreisen, bevor es implodiert. Was sich jenseits der Literatur auf der anderen Seite des implodierten Dichters befindet, gilt es für mich jetzt zu erkunden.“
Auszug aus „DAS D U R C H LEUCHTEN DER MATERIE“ (www.Schmer-ZEN.de)

Diese fahrlässige Gleichsetzung des gesamten SELBST (gemäß Psychosynthese bloß die „leere Mitte“ als Beobachter des Spektakels) mit der „Dichter“-Teilpersönlichkeit -oder positiv ausgedrückt: die Überhöhung des lyrischen Ichs zum kosmischen Kronzeugen des Ontischen- hat in einem bestimmten Entwicklungsstadium von somatoformen Symptomen schlichtweg ausgedient. Aber ihr trotzdem weiter betriebener routinierter Leerlauf gebiert sogar Monster, die das Menschliche am Menschen fressen wollen. Übrig bleibt dann ein durch und durch selbstzweifelnder Vergifteter im Sinne Artauds Gesellschaftskritik, der keinem einzigen selbstgedachten Wort mehr trauen mag, solange die psychische HERKUNFT DER WÖRTER ungeklärt scheint. Insofern geht es im therapeutischen Prozess nicht nur um die Wiederherstellung der körperlichen Funktionen zwecks reibungsloser Alltagstauglichkeit sondern vorallem um einen neuen antipoetischen Zugang zur Sprache, der sich nicht mehr mit der transpersonalen Mystik des Menschseins „an sich“ beschäftigt sondern auf die Offenlegung des individuellen Mythos der psychosomatischen Seele abzielt. Sogesehen könnte daraus sogar eine noch größere „Direktheit“ (oder Trivialität wie im Urlaubsgedicht „FÖHRLING“ vorweg genommen?) in zukünftigen Beispielen für die antimetaphorische Poetologie der Direkten Dichtung (www.DirekteDichtung.de) resultieren, deren esoterische (=selbsterfahrende statt religiöse) Tendenz 2001 in der Entwicklung der Quantenlyrik (www.Echte-Quantenlyrik.de) mündete – aber auch ein Überlaufen in rein journalistische Motivationen würde einer gewissen Logik folgen. Was allerdings dem hier behandelten Dichter derzeit „logisch“ erscheint, ist durchaus fragwürdig und bedarf mehr als nur dieser schreibtherapeutischen Maßnahme…

ALLE WEITEREN G&GN-ONLINE-PROJEKTE SIEHE: www.POEMiE.net

28 Comments on “14. Schreibtherapie: MONSTER ZÄHMEN STATT MYSTIK ZU ZEL(L)EBRIEREN

    • http://de.wikipedia.org/wiki/Satisfaktion =
      Die Verwendung dieses Begriffs geht von der im 19. Jahrhundert in Mitteleuropa neuromantisch wieder belebten, doch auch archaischen Vorstellung aus, dass innerhalb eines Standes von freien, waffentragenden Männern Ehrenstreitigkeiten mit internen Mitteln (ohne übergreifende Autorität) gelöst werden müssten. Das heißt, wer diesem Stand angehören will (typischerweise der Adel, Offiziere, Studenten und Akademiker), muss jede vermutete Ehrverletzung seitens eines anderen Mitgliedes dieses Standes als versuchten Ausschluss aus diesem Stand werten und darauf bestehen, dass der Beleidiger durch Taten oder Worte bestätigt, dass er den Beleidigten als Standesgenossen anerkennt. Wer dies nicht durch Worte tun möchte (zum Beispiel durch Zurücknahme der Beleidigung, eventuell mit Entschuldigung) müsse dies dann dadurch tun, dass er dem Beleidigten für ein Duell zur Verfügung steht (“Satisfaktion gibt“). Dadurch gilt die Standeszugehörigkeit des Beleidigten als bestätigt.

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  1. tom de toys, nicht nur, dass es nicht ablässt, nicht ablassen will, hier beleidungen persönlicher natur und angegängel zu lesen; sei es nun zu richard, konstantin oder oder. nein, es muss auch nochmal ungeheuer subtil thien herhalten: die „trivialen trantüten“. lass es einfach. lass es. und denk dir den capslock dazu meinethalben. und ja, deine argumentation, die herumwitzelei mit thiens namen sei nicht beleidigend oder diffam et al, ich erinnere mich daran – aber heut‘ wie gestern halte ich das für pleasure of mumpitz.

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    • wo hast du denn deutsch gelernt??? „eine Stadt, die anders sein muss als alles bisherigen Städte“ – ZITAT AUS: „randnummer“, ein Magazin für für Texte, die ihren Blick nach außen richten, weg von blanker Innerlichkeit und einem Cocooning im eigenen Brustkorb. Gegen die Gewohntheit. / GEGEN WELCHE ANGEWOHNHEIT ???

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      • johannes bobrowski „und wir werden jetzt weiter reden, wenn auch lieber nicht auf deutsch, denn was das heißt, mit jemand deutsch reden, das wissen wir. Da lieber schon friedlich.“

        du aber, lieber tom, wenn dir nichts andres einfällt als dich mit kindischen privatfehden zu „rächen“, verordne dir mal ne auszeit. und wenn du unbedingt grobheiten loswerden willst, tus auf deinen eignen seiten, ich will das hier nicht haben.

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    • oder nennt sich das heutzutage schon „kritik“, wenn man sagt „ICH BIN GEGEN…“ ??? und das an einer stelle, wo es noch dazu um ein völlig anderes hauptthema geht. und wer schwingt sich da eigentlich zum strafrichter auf, ohne gefragt zu sein? noch dazu ein jemand, der selbst zugibt, daß sein letztes bloggedicht „schlecht“ sei!!! für mich persönlich gibt es ja in wahrheit keine „schlechten“ gedichte (JEDES gedicht hat doch seinen seelischen grund, warum es geschrieben werden mußte!), ich habe ihm lediglich den SPIEGEL vorgehalten, mit welchem feuer ER spielt, indem ich in SEINER manier zurück behauptete „ich bin gegen scheissgedichte“ – und wer stan lafleurs geniale „scheissgeschichten“ kennt, weiß die anspielung zu würdigen. aber egal. sinn für dadaistische namensspielchen und überhaupt wortspiele haben elitedichter selten, diese ganze schnöselliteratur basiert auf dem sublimieren und vertuschen von seelischen (ab)gründen, wie es bereits an anderer stelle dieser zeitung zur sprache kam: wie peinlich es sein kann, wenn ein „hermetisches“ gedicht aus psychoanalytischer sicht oder auch aus dem simplen lebensweltlichen kontext heraus sich als garnicht so anspruchsvoll, komplex und gebildet herausstellt, wie es der schreiberling gerne stilistisch vortäuschen wollte. und jemand wie ich, der sich „traut“, EXPLIZIT eine antimetaphorische „direkte dichtung“ zu vertreten, ist damit schon an sich ins gefährliche abseits gedriftet, weil ich 1) angreifbarer bin mit dieser im mehrfachen sinne „offenen“ poetologie und 2) bei jenen die urangst vor dem enttarnt werden schüre. auch ich habe als jugendlicher einige elitär verschnörkelte verse geschmiedet, die sich ganz toll poetisch und „erwachsen“ lasen, aber als sich die echten eigenen existenziellen themen endlich herausschälten, da spürte ich schnell, daß ich ihnen NICHT mit derart kryptischen, hermetischen bildungsgedichten gerecht werde. und sorry, das gilt natürlich nur für mich. wer sich wohlfühlt beim dichten in „indirekter“ tradition, wer sich das nicht auf einer tieferen ebene selbst belügt, der wird seinen stil natürlich als ebenso authentisch und notwendig empfinden wie ich meinen. da gibt es keinen grund für ein „gegen“ oder „für“, und DAS nervt mich vielleicht am meisten an diesem duraj-syndrom. eine richtig feine komplexe echte detaillierte kritik dagegen, tja, die würd ich mir ja mal wünschen, aber dazu sind sich die herren ja zu fein! das scheuklappen-syndrom, diese ignoranz bei den „berufsdichtern“ (wie sich einer der dumontdichter mir gegenüber einmal im suff bezeichnete!) gegenüber anderen poetologien,hat ja leider genau die schutzfunktion, selbst nicht enttarnt zu werden in möglichen schwachpunkten. auch thian tran hat das nicht verkraftet (gott habe ihn selig), während ich ihm im gegenzug zu seiner esoterik-demagogik inhaltlich-argumentativ die bedeutung der unzahl NULL aufzeigen konnte, für die er in seinem damaligen lyrikmail-gedicht schlichtweg blind war, aber es vertuschen wollte, um sein gedicht zu retten! hätte er mir auf meine anfängliche kritik sofort geantwortet: „danke für den hinweis, ich prüf das mal nach, ob ich da bedeutungsebenen übersehen habe“, hätte auch daraus damals vielleicht ein fruchtbarer dialog werden können anstatt spätpubertäres gezänk…

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      • „wie peinlich es sein kann, wenn ein “hermetisches” gedicht aus psychoanalytischer sicht oder auch aus dem simplen lebensweltlichen kontext heraus sich als garnicht so anspruchsvoll, komplex und gebildet herausstellt, wie es der schreiberling gerne stilistisch vortäuschen wollte.“

        es ist anzunehmen, dass, solange sich diejenigen dichter nicht explizit zu ihren jeweiligen gedichten äußern und man so durch eine extreme diskrepanz zwischen erklärung und erklärtem text auf eine täuschung schließen kann, man von dieser nicht ausgehen sollte, sondern das gedicht, für sich genommen, einfach für bare münze nehmen. es steht erstmal da, was dasteht. nehmen wir zum beispiel komplexität: was auch immer das im moment beinhalten mag, so scheint mir, kann man nur zu diesem von dir angesprochenen schluss kommen, wenn man von einer höheren komplexität vor der analyse ausgeht, die ja vom text gar nicht vorgegeben ist. so ist es die eigene erwartungshaltun, der eigene anspruch, auf den man hinargumentiert. natürlich finden sich gelegentlich tricks und worthülsen, schiefe, unstimmige bilder, die im ersten moment „richtig“ wirken, manipulatives, ärgerliches etc., aber auch davon lässt sich noch nicht auf eine täuschung schließen, eher auf schlechte beherrschung von stilmitteln, wenig übung, auf einen missglückten gesamtentwurf. ich finde es durchaus heikel, auf die intention zu schließen ohne zum beispiel paratexte, ich weiß nicht, in einer gesamtausgabe wohl, interviews und so fort.

        ich bin inzwischen der ansicht, es nützt einem gedicht wenig, effekthascherisch, überbordernd mit einem oder mehreren stilmitteln umzugehen. ich habe für mich gemerkt, dass mir hierbei vor allem der kurze vers kommt mir oft so vor, als gehörte er zu dem einfachsten, das einen text ohne mühe durch halbwegs geschickte zeilenbrüche aufladen kann. ich will das mal an einem ganz ganz frühen gedicht von mir aufzeigen (ist vielleicht mein allerviertestes oder so, also sparsam mit der kritik, es war wichtig zu seiner zeit):

        Venus

        überschwemmendes Augenpaar
        von Zeit geschickt bedeckt
        erschließt mich in sich ein und
        Nägel auf dem Nachttisch
        wollen aufmerksam machen auf

        Wulst und Lippen
        die kräuseln sich in mir brechen
        Hautschichten unschicklich höher
        Türmen auf und Blut wallt
        in jede Falte unter den Tüchern

        ich fliehe durch unsere Luft
        aus dem verbrauchten Raum
        die Tür eng und braun und
        hinter mir
        die Frau
        ohne mich
        umzudrehen

        da sieht man nur allzu deutlich, wie einfach es ist, wirkung zu erzielen mit dem zeilenbruch am ende. jedes wort scheint mehr gewicht zu haben, dadurch, dass es vereinzelt dasteht, diese „zäsur“ verpflichtet plötzlich zu mehr sinn. dies will mir nicht passen. ich fühle mich übertölpelt und dann denke ich: natürlich kann man es machen und versuchen, aus jedem zweiten wort irgendeinen sinn herauszukitzeln, doch sollte der dichter auch mal vertrauen haben in seine sprache und einen längeren vers aushalten können, ohne sich von diesem kniff abhängig zu machen. es ist nur ein kurzzeitiger gewinn. bei deinem gedicht, der so viele kurze verse hat, verliert sich das ganze zusätzlich noch in dieser ansammlung sehr vieler kurzer verse; nicht nur ist das visuell schwierig, es scheint mir, dass der inflationäre gebrauch es wirkungslos werden lässt. will über eine so weite strecke jedes zweite wort den fokus auf sich lenken, verschwimmt alles. das ist wirklich ein stilmittel, mit dem man haushalten sollte, soll es noch etwas bedeuten, effektiv sein.

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      • warum steht der satzteil „hinter mir“ mit zeilenumbruch abgesetzt? ich spüre da keine „wirkung“. auch der sinn des wörtchens „und“ am ende der vorzeile (anstatt es in die nächste zeile mit hinein zu nehmen), offenbart sich mir nicht. ich empfinde genau sowas als effenkthascherisch und vorgetäuschte hermetik. aber VENUS ist ein schönes SELBSTTHERAPEUTISCHES beispiel, weshalb du es ja wohl auch unter DIESEN hauptartikel platziert hast. die verarbeitung von sexualität und erotik, das thema frau als verschlingende urmutter, vor der man(n) fliehen muß etc pp drängt sich mir auf, andererseits wird die kryptische bedeutungsschwanger aufgeladene wirkung der formulierung „Nägel auf dem Nachttisch“ weder psychoanalytisch noch lebensweltlerisch näher erläutert, so daß ich gezwungen bin, selber aus dem „verbrauchten raum“ zu fliehen… ich persönlich lese lieber VIELE ULTRAKURZE STAKKATO-ZEILEN, in denen die gefühlse beim namen genannt werden. es entspricht einfach eher meinem eigenen natürlichen bewußtseinsstrom. und wie gesagt, die diskussion über die entschlüsselung von sogenannten hermetischen gedichten wurde in dieseer zeitung bereits an ANDERER stelle geführt, wo derlei selbsterläuterungen besser hinpassen würden und vielleicht die debatte darüber nochmal weitertreiben könnte. insofern es noch weitere dichter gäbe, die sich nicht hinter „Türmen“ und „Tüchern“ verstecken, was ich allerdings in dieser zeitung für unwahrscheinlich halte, ist sie doch dominiert von sterilisierter metaphernpoesie, an der sich selbst sigmund freud das dritte gebiss ausbeißen würde…

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      • wieso dieses gedicht, hab ich ja gesagt. psychoanalytisches deuteln bringt da nichts und fuehrt an der sache, die mir dabei wichtig und wesentlich schien, vorbei.

        insofern: ich verabschiede mich an dieser stelle aus dem dialog mit einem: wie auch immer, tom.

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  2. ähem… wenn du schimpfwörter wie scheißlyrik oä und deine namensspielchen für professionellen umgang mit kritik hältst, kann ich dir auch nicht helfen. („selbst ich nicht“). hab jetzt keine zeit zu mehr

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  3. vielleicht versuche ich es erst mal mit einer woche des de toys kommentars, in der alle anderen meldungen und alle kritiken an de toys unterdrückt werden 😀

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    • nein, bitte nicht, ich liebe kritik. aber das wort sollte nur hochkarätig benutzt werden! du unterstellst mir schon wieder etwas völlig bescheuertes. meine gesamte EEE-ticker-reihe basiert auf der trivialen trantüten-pseudokritik, die ich trotz ihres billigniveaus ernst genug nahm, um mich damit zu beschäftigen. ebenso mit dem duraj, der mir im grunde sowas von am arsch vorbei geht, aber ich nehme JEDEN anlass möglichst professionell wahr, um zu prüfen, WIESO und INWIEFERN ich das geschwafel von backfischen blöd finde. andersrum passiert das eben leider nicht. sie pupsen nur rum und sitzen dann wie die fetten hennen auf ihrem stinkearsch. ich würde gern ein einziges mal hier gerechtigkeit walten sehen! zumal ich dank PERSÖNLICHER (ABSOLUT DISKRETER) emails von lesern der lyrikzeitung weiß, daß sie hinter MIR stehen, aber keinen bock haben, sich genauso dem idiotenmesser auszuliefern, wie ich es tue. sie lesen alles mit größtem vergnügen und denken sich ihren teil. DARUM wirkt es hier so oft, als ob ICH der böse bub sei: meine armee lautert im hintergrund und zieht ihre fäden woanders! DER DIREKTDICHTER

      P.S. und ja doch: richte bitte eine extra kommentarfunktion NUR FÜR MICH ein, die ein NEONGRÜN LEUCHTENDES feld ergibt, in dem nur ich dann meine direktlyrischen kommentare platziere! coole idee! DAS würde einen feine beleit-anthologie der tickermeldungen ergeben – und soooooooooooo viele neider und nörgler auf den plan rufen! ha! mut ab, äh hut ab, herr von gratzen, sie greifen meiner kritiklosigkeit ganz fein unter die achseln. DIE ACHSELN DES BÖSEN RUFEN NACH GERECHTIGKEIT… @ http://www.URLITERATUR.de

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    • z.b. der ARME KONSTANT-INN sowie HERR HINWEISE wurden bereits früher schon niveaulos (argumentationslos) ausfällig mir gegenüber. so artikulieren deine lieblinge ihre sogenannte KRITIK an mir! das ist widerlich! als würde ich mir zum spaß die mühe machen, auf teufelkommraus eine andere meinung zu vertreten! echt krass, daß DEREN untergürtelflachland von dir einfach hingenommen wird, nur weil es so kümmerlich blass ist…
      https://lyrikzeitung.com/2011/09/02/6-ernst-meister-100/#comments

      „Dazu passend: http://bilder.rofl.to/media/data/pic-5f9f58051bce6f9425d0d8e090bcf8ac-full.jpg
      Kommentar von Konstantin Ames — 2. September 2011 @ 23:10

      „muss das sein, dieses projekt hier zu einem ersatz-eigenen blablablog zu trivialisieren?“
      Kommentar von hinweis — 5. September 2011 @ 10:47

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  4. P.S. und darüber ist der „magische effekt“ gar nicht vom „ästhetischen moment“ zu trennen, im gegenteil: die jeweilige ästhetik (rhythmus, reim etc: siehe dazu das buch, um das es hier eigentlich geht) bedingt ja den „heilsamen prozesse“ der selbsterkenntnis, wie schon Kleist mit seiner allmählichen verfertigung von gedanken anmerkte. duraj äußerte sich bislang mit keinem einzigem wort zu dem geister-artikel selbst inhaltlich – selbst mein dortiges gedicht, das bei aufmerksamem lesen nicht ohne grund dort als kommentar erschien, wurde von ihm NICHT AUF DEN ARTIKEL BEZOGEN analysiert, sondern nur zu seiner persönlichen stänkerei mißbraucht. die verwechslung des opfers mit dem täter und der schutz des täters vor dem opfer seitens der redaktion (!!!) ist genau genommen ein (wiederholter) skandal, der natürlich hier ganz schnell wieder vom tisch gefegt wird zugunsten neuer preis- und stipendien-meldungen. was ist aus der lyrikzeitung geworden, daß hier beim kommentieren derart denunziert und boykottiert werden darf, wie es uns die politiker tagtäglich vormachen, um unseren planeten zu „retten“, nämlich nur für ihre eigenen belange, die nicht sachdienlich sondern neurotisch egoman sind! DAS DURAJ-SYNDROM greift in greifswald um sich! und ich verbleibe nach wie vor mit meiner vision einer regelmäßigen „woche des lyrischen kommentars“, die natürlich nie eintreten kann, weil die meisten mitlesenden lyriker entweder gar keine gedichte haben, die sich gezielt auf diverse tickermeldungen beziehen lassen, oder weil sie ihr personales vom lyrischen ich derart separieren, daß ihnen die idee schon an sich absurd erscheint. was ich bedaure, wäre doch explizit die lyrikkzeitung dazu geeignet, 2 sorten von kommentaren -zumindest als option bei den anklick-funktionen- zu genehmigen, die in den feldern farblich hervorgehoben sein könnten: der „normaldeutsche“ (logische?) kommentar (weiterhin in weiss) und der lyrische in einem dezenten blassroten hellen farbton, der ästhetisch mit der farbe der headliner & linklisten korrespondiert! ist ja nur eine vision, keiner braucht sich jetzt wieder aufregen und auf mich eindreschen! ich stell es mir einfach vor und allein der optische anblick von zweierlei kommentarfeldern würde mich doppelt reizen, debatten zu verfolgen, weil es FARBLICH WIE FORMAL ganz einfach abwechslungsreicher, bunter für die sinne wäre! der geist denkt doch nicht nur abstrakt sondern erfreut sich an der optik und wird dadurch inspiriert zum mitdenken. solche neuronal-ästhetischen muster werden schließlich in schulbüchern auch nicht ohne grund verwendet, und wenn sich debatten hier manchmal „erhitzen“ und ewig in die länge (scrollzwang) ziehen, dann hat man als verspäteter quereinsteiger auch nach 1-2 wochen ein wahnsinns lese-ereignis, ein schmaus für die augen: artikel, weisser kommentar, rosa kommentar, weisser kommentar, rosa, weiss, rosa rosa, weiss etc 🙂 ich persönlich würde dann ZUALLERERST die gedichte der rosa felder lesen, bevor ich DANN neugierig genug wäre, um die lyrischen statements mit den normalbösen, äh, sorry, normallogischen kommentare dazwischen zu ergänzen – LOGIK & LYRIK vereint im kommentarfeld! ja sagt mal, ist das denn eine so fürchterlich bescheuerte vision, daß niemand mal dazu was sagt? werden hier die naheliegendsten kreativen ideen belächelt, während bandwurmwürger frei herum laufen??? wer selbst schonmal einen bandwurm hatte, weiß wie eklig das ist (ich hatte zum glück noch keinen) und die assoziation „scheissgedicht“ daher SEHR NAHE liegt – aber hier darf man sich anscheinend nicht ENTSUBLIMIERT verteidigen, um den angreifer zu enttarnen, sondern man muß immer schön nett eine subtil bissige INDIREKTE höflichkeit wahren. dadurch fliegen die wahrheiten aber nicht auf, dadurch wird wahrheit nur unterdrückt und im meinungstheater versteckt. man zerreisst sich auf bemüht gebildetem niveau, bis alle OPFER hinter gittern sind und die serienmörder zu präsidenten werden. das DURAJ-SYNDROM wird schule machen, ich schwörs! wenn jemand eine ganze lyrische tradition von zeilenumbrüchen mit stakkato-kurzzeilen als bandwurmlyrik abserviert, noch dazu billig, ungefragt und am thema des artikels vorbei, dann sag ich nur: BACKFISCHLYRIK !!! fuck* the backfischlyrik !!!

    *für die superschlauen unter uns: „fuck“ ist nicht im geringsten ein böses wort, für das man nun wieder gesperrt und deaktiviert werden müßte, nein, es wird in der jugendsprache tagtäglich verwendet, sogar kinder reden schon so, denn die musik-charts quellen über vor songs mit derartigem billigsprech. klar: ein song mit elaboriertem germanistikjargon erreicht seltenst platz 1 der tophits (obwohl der hit „die welt rett“ von Tim Bensko erstaunlich anspruchsvoll war)… der impulsive imperatief „fuck“ bedeutet an dieser stelle hier DASSELBE (und ebenso argumentativ arm, aber dafür emotional eindeutiger) wie die durajsche aussage „dann hab ich dazu nichts mehr zu sagen“. wobei sich das wort DURAJ nach belieben gegen DUMONT oder andere TOURISMUSLYRIK-poetologien austauschen lässt… was tourismuslyrik sei? ich könnte ein ganzes buch darüber füllen, und diejenigen unter uns, die ernst meister für einen „hermetischen“ dichter halten (nur weil sie selbst nicht in lyrischen bahnen empfinden und darum alles als metaphorisch mißverstehen, was nicht „normalsprechmäßig“ gedacht werden kann) würden noch nicht einmal ansatzweise ahnen, warum SIE gemeint sind! ich behaupte hier einmal (wer schlägt mich nun RICHTIG tot???), daß BRINKMANN & MEISTER weit mehr miteinander verbindet als artaud & psychiatrie! aber ich weiß, ich weiß, das geht zu weit. herr dö toyß, sie haben sich jetzt wieder selbst disqualifiziert. trinken sie erstmal ihren zweiten kaffee zuende. herr gratz wird ihnen ihr schweigen danken…

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  5. WEITERFÜHRENDE HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUM THERAPEUTISCHEN NUTZEN DES SPRECHENS MIT GEISTERN SIEHE:
    https://lyrikzeitung.com/2012/04/15/53-geistersprache

    tom de toys, zum bandwurm: das gedicht ist lang und schmal, man muss fuer wenige worte pro zeile sehr viel scrollen: ich hatte mir vorgestellt, wie das aussehen wuerde in einem gedichtband, da lag die assoziation nahe. auch, weil ich das gedicht textlich ermuerbend fand. im nachhinein sehe ich schon ein, dass ich das haette ruhig ausfuehrlicher sagen koennen, auch nicht so ein negativ besetztes wort waehlen koennen, auch wenn es all das beinhaltete, was mich wesentlich am text (am TEXT!, nie an dir) stoerte, neben anderem. ich fand den text also ein unangenehmes leseerlebnis, insgesamt unaesthetisch. und da komme ich auch gleich
    zum “sollte lyrik für dich tatsächlich therapie sein, hab ich eh nichts mehr dazu zu sagen”: das sollte nur sagen, dass ich deine erwartungshaltung akzeptiere, sie aber nicht meiner entspricht, und da dies so ist (“ich persönlich erwarte NICHT MEHR von poesie als diesen magischen effekt aufs “ganzheitliche gemüt”…”), mir aber die aesthetik wohl stets im fokus liegt, wie schlecht oder mittelpraechtig oder gut ich mich auch auskennen mag, war eine weitere auseinandersetzung, oder: konfrontation, unnoetig. konnten wir doch nur aneinander vorbeireden. haettest du nicht angefangen, mich anzugreifen, dich einfach schnell wieder beruhigen koennen, ohne gleich zurueckzuschlagen (wie bloed auch immer ich mich verhalten haben mag aus deiner sicht, so zeigt es, wie bald dein widerspruch unter all den aeuszerungen meine person betreffend untergehen musste – unter diesem gesichtspunkt hast du deiner sichtweise keinen gefallen getan, wie gerechtfertigt all der aerger auch sein mag), waere das doch sofort vergessen, man haette sich schlicht heinz schlaffers buch und allen verwandten themen angenommen, themen, die dir, wenn ich dich richtig verstanden habe, ja eigentlich am herzen lagen. wenn ich tatsaechlich nur ein wichtigtuer bin, der ganz arrogant seine show abziehen will, waere ein ignorieren meiner saetzchens doch die hoechststrafe gewesen, oder? alles beste, richard.
    Kommentar von richard duraj — 18. April 2012 @ 12:41

    KOMMENTARFUNKTION WURDE NUR DORT FÜR DE TOYS DEAKTIVIERT! DAHER HIER: ICH TUE NIE IRGENDWEM ODER IRGENDWAS EINEN SOGENANNTEN „GEFALLEN“ – AUCH NICHT MEINER EIGENEN SICHTWEISE, DENN ICH BIN EIN FREIGEIST, DER SPONTAN AUF DAS REAGIERT, WAS DIE BITTERE REALITÄT VORLEGT! MEINE UREIGENTLICHE „PERSON“ TRENNT SICH VON MEINEN JEWEILIGEN MEINUNGEN, UND SEIEN SIE NOCH SO WIDERSPRÜCHLICH ODER SCHEINBAR KONTRAPRODUKTIV GEGENÜBER MEINEN EIGENEN POETOLOGISCHEN ANSÄTZEN. ES BLEIBT DABEI: WER MICH BELEIDIGT, KRIEGT DIE RETOURKUTSCHE. WER SICH ENTSCHULDIGT, SOLLTE DAS EHRLICH MEINEN UND NICHT NUR AUS SCHAM ZUR RETTUNG DES EIGENEN PRESTIGES! WEICHEIER GO HOME! PECH & SCHWEFEL IN DEN EIERKOCHER! EIERSCHALEN RUNTER, EIGELBS NEUE KLEIDER SIND BLUTROT!!!

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  6. P.S. ergänzend zum transklinischen ticker aus teil 15 (vom 15.2.2011) die ANSPRACHE DES WELTPRÄSIDENTEN aufgrund einer einmaligen angelegenheit:

    (…) daß alle menschen rund um die welt urplötzlich gleichzeitig mitten im hektischen alltagswahn stehen bleiben, sich völlig verwundert anschauen und wie aus einem munde fragen: „WAS MACHEN WIR HIER EIGENTLICH?“ – und der transhumanistische cyborgweltpräsident daraufhin lässig ans mikrofon tritt und über die orwellschen monitore an jeder straßenecke (sogar in den slums und in wüsten auf pfeilern wie die Nam Jun Paik pervertierende O2-anzeigentafel am spree-ufer) sanft säuselnd (oder sächselnd?) verkündet: „liebe mitmenschen, dies ist der historische augenblick, auf den unsere besten philosophen und künstler seit jahrtausenden warten. der moment des sagenumwobenen kollektiven erwachens. weder sintflut noch außerirdische sind die sensation, nach der wir uns sehnten, sondern unsere eigene seele! das wissen wir jetzt, und da dieses großartige feeling nun alle ergriffen hat, können wir endlich auch über wirklich wichtige themen öffentlich diskutieren und brauchen uns nicht mehr zu schämen, vor laufender kamera von der LIEBE ZUM LEBEN zu reden! gestern hätten sie mich noch für verrückt erklärt, als präsident überhaupt zu erwähnen, daß dieser planet wie ein diamant auf dem schwarzen samtkissen weltall dahinschwebt und mich DAS zutiefst berührt. wir hatten hungersnöte und andere katastrophen und viele geschwister blieben aufgrund unserer kollektiven hypnose auf der strecke. aber jetzt sind wir wach! und wir werden nie wieder einschlafen! DER PLANET LEUCHTET AB JETZT nicht mehr von diesem elektrisch schlaflosen wahnsinn sondern vor lauter freude, die aus unseren herzen strömt! WIR SIND DIE MENSCHHEIT! DIE KOSMISCHE FAMILIE DER SPRECHENDEN WESEN. wir sind bereit, diesen planet als unser paradies zu beschütZen. ab jetzt werden die tickermeldungen aller medien nur noch mit positiven nachrichten überquellen und die politiker brauchen nie mehr pseudodemokratische gesetze einzuführen, die uns nur kontrollieren und zähmen sollen. wir sind die wildgewordene menschheit, die keinerlei kriege mehr führt sondern sich gegenseitig ermutigt und unterstützt, BIS AUCH DER LETZTE MENSCH GLÜCKLICH IST!!! ab heute brauchen sie, meine geliebten mitweltbürger, keinen präsidenten mehr. wir fühlen uns jetzt alle verantwortlich wie götter und verneigen uns voreinander aus ehrfurcht vor der unendlichen leere der fleischmoleküle, mithilfe derer die natur mit sich selbst durch uns redet. wir sind das sprachrohr des schweigenden universums! unser gemeinsamer nachname lautet „VON ERDE“, der stammbaum reicht weit hinter den urknall zurück. packen wirs an, um die vielen verlorenen jahrhunderte aufzuholen! unsere vorfahren sollen nicht gänzlich umsonst für den weltfrieden gestorben sein.“

    ORIGINALQUELLE:
    http://knk.punapau.dyndns.org/publisher/site/knk/public/obj/page.php?obj=12796

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  7. 01.Transklinischer Ticker / Posttraumatische Schreibtherapie: LÄSST SICH DIE MYSTISCHE OZEANIK OHNE NEUROTISCHE STÖRQUELLE AUTOMATISCH ALS „POESIEFREIE PERMAEKSTASE“ PSYCHOSOMATISCH VERKRAFTEN & VERANKERN?

    G&GN-INSTITUT NEUKÖLLE ALAAF / Das fragt sich der „ehemalige“ Dichter Herr De Toys im 14.Teil seines Therapietrip-Tagebuchblogs (www.Schmer-Zen.de) nach 7-wöchiger Analyse seiner somatoformen Symptome in einer Spezialklinik, als er sich über sein eigenes „trivial-esoterisches“ Gedicht ‚ANKUNFT‘ aus dem Jahre 1991 wundert – und kommt zu folgenden Kurzschlussfragen:

    „(…) DIENT DAS DISSOZIA-TIEFE nur als notwendige technik, um überhaupt in das leere der leere vorzustoßen? ganz abgesehen von der schier unlösbaren urfrage, ob es sich hierbei um „literatur“ handeln darf oder lediglich um eine aufgeschriebene selbsterfahrung (esoterik par excellence!). ist DAS womöglich der unterschied zwischen somatoformer und anti-neurotischer (desublimierter „direkter“) bewußtseinsaktivität: NICHT das totale ausblenden der mystischen leere an sich sondern die FREIGESETZTE FÄHIGKEIT, dieses schockierende kosmologische loch NICHT MEHR BESCHREIBEN zu müssen (um sich doch wieder an einen als worthülse verpackten GEDANKEN ÜBER DAS GESICHTSLOSE metaphorisch zu klammern -wie der falsche nihilist an das wortwörtlich nichtssagende wörtchen „nichts“ [dessen wahre natur transdualistisch OHNE das antipodische „alles“ gemeint ist, weil es wie das tao BEIDE SEITEN DER MEDAILLE AUF DERSELBEN „GROßEN“ SEITE der leeren unendlichkeit enthält {ein koan: stell dir das ganze sein als gigantische goldmünze mit nur 1 einzigen seite vor, auf der in geheimschrift eingestanzt zu lesen steht: „KEIN WORT HAT GÜLTIGKEIT – SELBST DIESER SATZ NICHT!“}]-, weil die aus dem loch resultierende Grundlose Inwesenheit als unerträgliches schleudertrauma auf die noch-neurotisch „entwurzelte“ psyche wirkt) sondern „es“ einfach nur im bewußtsein zu integrieren, es permaekstatisch zu verankern in einem der vielen noch ungenutzten hirnräume im hintersten winkel der schaltkreislabyrinthe. und dann ist da ja außerdem noch der LESER: je nachdem, ob er beim „lyrischen“ lesen in einem stabilen persönlichkeitskern ruht („stabil“ kann hier groteskerweise beides bedeuten: sowohl unneurotisch offen als auch genügend dicht sublimiert – welch ironie des schicksals!) oder selbst sowieso schon wegzufliegen droht, kann die lektüre für ihn entweder befreiend (bestätigend) oder beunruhigend (beängstigend) wirken, schlimmstenfalls sogar denselben „mystisch-psychotischen“ schub auslösen, der zur niederschrift führte? ich habe keine ahnung, ob lyrik „an sich“ solch eine macht auf die wahrnehmung ausüben kann. liegt die macht alleine beim leser oder zieht der text wie eine getarnte zauberformel den leser in seinen bodenlosen bann? ich würde spontan behaupten, daß beides stimmt und abhängig ist von der jeweiligen bewußtseinsverfassung beim lesen, WIE eigenmächtig ein leser sich des textes „bemächtigen“ kann oder/und ihm ausgeliefert ist. (…)“

    DER GANZE TRIP: http://www.TherapieTRIP.de (incl. Festrede für den verabschiedeten Chefarzt)

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  8. aktuell teil 14 (14.2.2011) mit selbstkritischer „somatoformer“ analyse meiner gedichte anhand von zwei „esoterischen“ fallbeispielen von 1991 und 1999 😉

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  9. mein THERAPIETRIP ist nun nach 7 wochen beendet. der psychophilosophische tagebuch-blog wird aber unter http://www.Schmer-ZEN.de weiterhin aktualisiert, da sich eine „somatoforme“ störung leider nicht kurzfristig „wegtherapieren“ lässt, so schön das auch wäre. welche ZIELE IN EINER „PSYCHOSOMATISCHEN“ KLINIK realistisch angestrebt werden, verrate ich in meiner FESTREDE anläßlich der verabschiedung des chefarztes Dr. Wolfram Keller, die im blog verlinkt ist! falls einmal bei einem „übersensiblen“ dichterkollege anorganische schmerzsymptome auftreten, kann ich das Theodor-Wenzel-Werk wirklich empfehlen – und man kriegt dort nebenbei einen herrlichen heilsamen abstand zur szene 😉 aber VORSICHT: es könnte sich antiproduktiv auf das poetische schaffen auswirken, ich hab jedenfalls seit damals kein einziges gedicht mehr geschrieben. alaaf!!! helau!!! ES LEBE DAS KUNSTFREIE LEBEN!!!

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  10. http://www.NEUROTAO.de = foto-album bei myspace mit 48 ansichten rund um die klinik! wird noch auf 56 aufgestockt, kann als MINI-MEMORY taschenspiel doppelt auf kartonpapier ausgedruckt werden und für konzentrationsübungen benutzt werden: einige karten ähneln sich sehr – wie es sich eben für memory gehört 🙂
    http://www.NEUROTAOISMUS.de dagegen verweist auf den momentan aktuellsten blog-eintrag des therapie-tagebuches der jüngst vergangenen woche, wo Alan Watts als erster neurotaoist erwähnt wird…

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  11. die beste ausgabe überhaupt, meiner meinung nach, von der ästhetik her, dem lay-out und der grafischen machart: „MEIN HEIMLICHES AUGE“ nummer 25 =

    http://www.myspace.com/tomdetoys/photos/18007145

    …natürlich wieder reichlich versaut auf allen ebenen (text, bild, fotos) – das einzige (?) deutsche literaturmagazin, das sich das in diesem hochglanz-ausmaß traut! die herausgeberin ist unermüdlich in sachen RESPEKTVOLLE FREIHEIT DER SEXUALITÄT unterwegs. notfalls auch vor gericht: für die FREIHEIT DER PORNOGRAFISCHEN KUNST – mein respekt!

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  12. ja, du bist das wundervollste nikolausgeschenk, das ich mir vorstellen kann! 😉 heute kam übrigens per echtpost mein belegexemplar von „MEIN HEIMLICHES AUGE“ nummer 25: ich wußte gar nicht daß mein gedicht drin ist, weil es angeblich erst näxtes jahr benutzt werden sollte! so war es eine gelungene überraschung und da ich 2 expl bekam, ist dann das andere DEIN nikolausgeschenk von mir 🙂 🙂 🙂

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  13. lieber Tom,
    ich fühle mich Dir so verbunden,
    ich werde im Dezember das „a-girl?-
    Projekt“ mit Abzeichnungen der berühmtesten Madonnenbilder weiter-
    treiben,
    können wir uns am 6. 12. (Nikolaus!)
    mittags in Berlin treffen?,
    Mitte nächster Woche wird mein handy wieder aktiviert,
    bis bald,
    Peter

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