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Veröffentlicht am 8. August 2010 von lyrikzeitung
Gut zu wissen, dass es ihn gibt, diesen wundergläubigen Mario Wirz, den Schauspieler, Autobiographen, Erzähler und Poeten. In seinem fünften Gedichtband sind die Lebenszeichen des einst fast Totgesagten milder geworden und nachdenklicher. Aber noch immer wirken die Verse des Schwärmers wie Anleitungen zum Leben selbst. Seit seinem Briefwechsel mit Rosa von Praunheim hat er Schreiben als Widerstand gegen den Tod begriffen und als Überwindung von Angst. Indem ein tödlich getroffenes Ich sich der eigenen Vergänglichkeit stellt, reflektiert es die großen Sinnfragen unserer Existenz zwischen Anfang und Ende, Begrenztheit und Unendlichkeit, Glück und Leid, Erfüllung und Sehnsucht. / Dorothea von Törne, Die Welt
Vorübergehend unsterblich.
Von Mario Wirz. Aufbau, Berlin. 160 S., 17,95 Euro.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Mario Wirz, Rosa von Praunheim
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