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Veröffentlicht am 5. Mai 2010 von lyrikzeitung
Noch einmal Rilke-Oper:
Illés: Ich habe mir überlegt, was meine Musik mit der Sprache von Rilke zu tun hat. Auf den ersten Blick gar nichts. Rilke hat eine sanfte, fast süßliche sprachliche Oberfläche. Meine Klangsprache indes ist manchmal sehr rau, sehr bodenständig. Die Musik ist zusammengesetzt aus etwas, was ich Urgestalten nennen würde. Dann fiel mir auf, dass dieser symbolistische Text von Rilke alles von einem tiefen Grund her aufbaut. / Süddeutsche Zeitung 27.4.
(darin auch: Philipp Maintz über seine Oper nach Lautréamonts „Gesänge des Maldoror“)
Kategorie: Deutsch, Deutschland, Frankreich, FranzösischSchlagworte: Lautréamont, Márton Illés, Oper, Philipp Maintz, Rainer Maria Rilke
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