83. Gedicht

schließlich

große lyrik im kleinen kreis
beigesetzt:

wörter trugen sie
kein leser hat sie begleitet

Andreas Noga

4 Comments on “83. Gedicht

  1. oh, dank aktuellem ticker 88 („lesehilfe“) weiß ich nun wieder den namen: Rainer Stolz! ha, danke für DIESE lesehilfe 🙂 sowas schnöselhaftes und altkluges wie ER ist mir selten untergekommen… naja, ich will ja nicht den ruhm anderer schmälern: Boris Preckwitz ist ein ebenso stolzer witz… ach, wo ich schon wieder beim stänkern bin: liiiiiieber Theo B wie Brinkmännchen, bist du eigentlich noch immer beleidigt oder warum verschweigst auch du mich regelmäßig? die 90er sind lange her, und wer die wahrheit kennt, wundert sich nur. naja, DU wirst in meinem roman einen ehrenplatz bekommen, ganz gewißßßßß… (dem herrn b ist b-wußt, daß ich über 150* einzeltitel im laufe der letzten 20 jahre publizierte, und bei seinem b wie broterwerb könnte er auch einfach das billigste UND teuerste G&GN-heft b-stellen anstatt mich zu ignorieren.) *nein nein, nicht fünfzehn! hundertfünfzig! außer 3 alle isbn-frei und rezensionslos. UND ES MACHT SPAßßßßßß !!!!!!!

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  2. das gedicht „schließlich“ von Andreas Noga (ich habe den namen noch nie gehört/gelesen! ist das ein pseudonym? und zu welcher „szene“ gehört er/sie? frage ich mal so in den kreis, bevor ich googel) erzeugt bei mir gänsehaut! GÄNSEHAUT = mein einziger maßstab für qualität! übrigens erzeugte „ausgerechnet“ B.Kuhligks gewinnerlesung beim open-mike damals auch gänsehaut bei mir 🙂 leider muß ich hinzufügen, daß meine haut von seiner stimme bei seinen späteren lesungen frühzeitig alterte: es war immer dieselbe sprechtechnik, der zauber verpuffte. naja, das haben zuhörer über mich auch schon gesagt. aber das sind nicht die einzigen gründe, warum man auf kollegen-lesungen geht oder fernbleibt. ach,da hab ich noch ne feine anekdote: als HEL und ich 2001 die lesereihe „LYRIK LOUNGE“ (ja doch: indeed meine wortschöpfung, kurz danach vom magazin „tip“ für deren lyrik-ecke GEKLAUT, na, und wie hieß der verantwortliche?)* in der galerie „Engeler & Piper“ organisierten, kamen die beteiligten dichter (wie z.b. mark degens) ALLESAMT auch jeweils nur auf ihre eigene lesung… und so wars immer und wird immer bleiben. ECHTES interesse und ECHTE rezipienten sinc prinzipiell rar, der narzißßmuß der dichtenden ist ziemlich wahr…

    *ER erklärte mir, warum ICH nicht im reader lyrik von jetzt mit drin war: nur jene, die bereits in einschlägigen zeitschriften publiziert hätten, wäre… man möge sich meine weit aufgerissenen augen vorstellen: wieviele beiträge waren zu jener zeit von mir bereits über den jordan gegangen? und in welchen magazinen! ich errötete von SEINER peinlichkeit. DAS sind solche schoten, die ich in MEINEM EINZIGEN roman in einigen jahrzehnten ALLE ALLE ALLE auspacken werde, wenn ALLE ALLES überstanden haben und wir gemeinsam in einem wunderschönen massengrab BEIGESETZT werden. halleluja – HAPPY HEINE BIRTHDAY !!!

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  3. kein gedicht

    vielleicht aber haben sich de Leser abgesetzt
    weil sie die großen wörter nicht mehr ertrugen

    und dieses ewige flennen machte sie
    gähnen
    jetzt sitzen sie im kreis begießen
    ihr überleben

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