116. Vom Berliner…

Poesiefestival berichtet Gregor Dotzauer, Tagesspiegel 28.6.:

Ja, dass Gedichte so frei zwischen den Sprachen hin und her wandern wie beim abendlichen „Versschmuggel“, wäre in Montréal kaum vorstellbar: vom Englischen ins Deutsche, vom Deutschen ins Französische. Eine Polyphonie, die Ken Babstock aus Toronto noch dadurch steigerte, dass sein von Lutz Seiler übersetztes Gedicht „The World’s Hub“ (Die Radnabe der Welt) aus seinem jüngsten Gedichtband „Airstream Land Yacht“ (Anansi) wiederum die Überschreibung eines italienischen Poems von Pier Paolo Pasolini war. Der 1970 in Neufundland geborene Babstock, der als größtes Talent der kanadischen Lyrik in den letzten Jahren gilt, nahm dafür Seilers über die Berliner Fußballplätze segelndes Argonautengedicht „die fussinauten“ mit nach Hause.


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