Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Etwas mehr Licht an einem Tag wie diesem, der keinen Stern hat und auch keinerlei Gewicht, wäre gar nicht so schlecht. Jeden Donnerstag punkt 11 Uhr veröffentlicht L&Poe ein ungedrucktes Monostichon des Schweizer Dichters Felix Philipp Ingold. Mehr
Der Taube gibt das Korn den Rest, das nährt und mehrt; als Spurenelement bleibt’s auf der Strecke. Jeden Donnerstag punkt 11 Uhr veröffentlicht L&Poe ein ungedrucktes Monostichon des Schweizer Dichters Felix Philipp Ingold. Mehr
Was ist’s, das den Hahnenfuss in perfekter Neigung stehn lässt, derweil aus blitzenden Nähten – jetzt – der Regen platzt? Jeden Donnerstag punkt 11 Uhr veröffentlicht L&Poe ein ungedrucktes Monostichon des Schweizer Dichters Felix Philipp Ingold. Mehr
Der Name sitzt. Ein Mann am Tisch. Der schreibt’s mit Blut im Mund. Jetzt blüht die körperwarme Signatur. Jeden Donnerstag punkt 11 Uhr veröffentlicht L&Poe ein ungedrucktes Monostichon des Schweizer Dichters Felix Philipp Ingold. Mehr
Auf die Nacht genau verschlaufen sich Name und Bin. Männchen wie Weibchen sind – jedes einzeln – zu rufen. Jeden Donnerstag punkt 11 Uhr veröffentlicht L&Poe ein ungedrucktes Monostichon des Schweizer Dichters Felix Philipp Ingold. Mehr
Ein Ort der Stille. Ein Wille, der von diesem Punkt der Erde aufbricht, Weg wird, um sich immer nie zu vollenden. Felix Philipp Ingold
22 junge Dichterinnen und Dichter aus vier Ländern trafen sich vom 9. – 12.4.2015 in Bern zur 2. Babelsprech – Konferenz. Sie diskutierten über Positionen und Entwicklungen aktueller Lyrik, hörten Gastvorträge, verfassten und besprachen eigene Lyrik, und lasen an zwei Abenden im Rahmen von… Continue Reading „Babelsprech: Lyrik von jetzt“
Jene geben sich als Muttersöhne aus und werden schwer und übergross und leben noch ein Weilchen weiter. Felix Philipp Ingold
Die Puppe ausgeschlachtet. Die Liebe mit künstlichen Augen. Auf Herrchens Knie die laue Schnauze. Felix Philipp Ingold
Als wir den Plan (Dirk Uwe Hansens Idee, ich ließ mich zum Mittun überreden) für die Anthologie faßten, war ich neugierig und zugleich skeptisch. Klar, jeder kennt den Namen Sappho und das Fragment mit Mond und Pleiaden. Aber reicht das für produktiven dichterischen Umgang?… Continue Reading „Arbeitsbericht“
Zwischen Lade- und Feuerbefehl. Zwischen dem Schuss und der äussersten Helle wird alles klar geworden sein. Felix Philipp Ingold
Aus einem Kommentar von Mary Jo Bang zu ihrem Gedicht Compulsion in Theory and Practice: Principles and Controversies: The facts are that in August 1904, when Spielrein was 18, and Jung was 29 and married, she became his first patient at the Burghölzli Clinic in… Continue Reading „Sabina Spielrein“
Plötzlich jetzt aber die Liebe mit ihren bebenden Schläfen von hinten im Dreiviertelprofil.
Ganz auf sich allein gestellt, stiess er auf die «Anthologie der Abseitigen» von Carola Giedion-Welcker. Hier entdeckte er Neuland, moderne Lyrik, «die in nichts den Gedichten glich, die ich kannte, Expressionismus, Dadaismus, alles neu». Es war eine Welt, von der seine Lehrer nichts wussten.… Continue Reading „Peter Bichsel 80“
Neueste Kommentare