Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
AUS DEM TEXT DER GLÜCKWUNSCH-URKUNDE: „Für die außerordentlich unbestechliche Zeitgeistresistenz des permanenten Gesamtwerkprozesses unabhängig von etablierten Trends und aktuellen Stilen des Literaturbetriebes verleiht das G&GN-Institut am 21. Juni 2007 Dr. Treznok (www.texthoelle.de/treznok.php) den 8.NAHBELLPREIS. Das Institut für Ganz & GarNix gratuliert und wünscht weiterhin alle… Continue Reading „81. NAHBELL-LYRIKPREIS AN TEXTHÖLLE“
Thomas Poiss preist Anja Utlers jüngsten Lyrikband als Klangwunder an, das man unbedingt „laut lesen“ sollte, um es ganz genießen zu können. Wie schon in ihrem Lyrik-Debüt entfalte die Autorin eine „Anthropologie des Ausdrucks“, sie spiele mit Rhythmus, Klang und Zeichensetzung, ohne sich jedoch… Continue Reading „37. Klangwunder, Ausdrucksanthropologie“
Das poesiefestival berlin ist kein „regionales Ereignis“, sondern ein Festival mit internationaler Wirkung Das poesiefestival berlin und das internationale literaturfestival berlin sind nicht miteinander vergleichbar Eine Biennalisierung schadet beiden Festivals Berlin glänzt durch seine Kreativität. Keine andere Stadt Deutschlands beherbergt so viele Künstler aller… Continue Reading „Statement der Literaturwerkstatt Berlin zum Artikel von Andreas Kilb in der FAZ vom 1.3.2007“
Eins der stärksten beschreibt die Höhenzüge der Lößnitz bei Radebeul: „Sanft gehen wie Tiere die Berge neben dem Fluss.“ Es wurde zu einem Leitmotiv der sächsischen Nachkriegspoesie, Karl Mickel, Volker Braun zitieren es wie ein Markenzeichen. Einer meinte gar, dieser Czechowski-Vers werde der Einzige… Continue Reading „6. Czechowskis Autobiographie“
Mauricio Kagel hat ein experimentelles Sonett des Barockdichters Quirinus Kuhlmann vertont. „RJB“ schreibt über die bei Winter & Winter erschienene CD in der SZ vom 5.1.: Die Einsilbigkeit des Textes und die knappen Formulierungen der Musik gehen eine in ihren Bann ziehende, aber immer… Continue Reading „30. Quirinus‘ Liebeskuß“
Den ersten Literaturförderpreis des sächsischen Kunstministeriums erhält der Leipziger Autor Thomas Böhme, der nach Auffassung der Jury zu den herausragenden Dichtern der jüngeren** deutschsprachigen Lyrik gehört. Die Auszeichnung ist mit 5500 Euro verbunden. / FAZ 2.11. ** L&Poe gratuliert herzlich. Die folgende Anmerkung gilt… Continue Reading „14. Literaturförderung“
Acht junge Kunstschaffende der Sparte Lyrik werden dieses Jahr von der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) mit einer Gabe von je 10’000 Franken gefördert. Die Verleihung findet am 23. November im Regierungsgebäude in Herisau statt. In diesem Jahr werden folgende Kunstschaffende geehrt: Sabine Wen-Ching Wang aus… Continue Reading „127. Lyrikförderung am Bodensee“
Der Dichter Édouard Glissant aus Martinique rettete mit seiner Eröffnungsrede den – von den Vor-Eröffnungsreden der Offiziellen arg belasteten – Beginn des Internationalen Literaturfestivals Berlin, meint die taz vom 7.9.: Ein „Lob der Unterschiedlichkeiten und der Differenz“ wollte Glissants Ansprache sein, und er trug dieses… Continue Reading „39. Poetik der Beziehung gesucht“
Ralf Julke schreibt am 17. August in der Leipziger Internetzeitung: So wie einst Walther von der Vogelweide die Welt aufweckte mit seinem Jubelruf: Hurra, ich hab min Lehen!, so weckte jüngst Carl-Christian Elze seine Freunde auf mit der Botschaft: Ich hab mein Buch! Kein… Continue Reading „73. Carl-Christian Elze“
nennt sich ein Intelligenztest im Internet, mit dem auf eine bestimmte Sprachbegabung geschlossen werden soll. … Und es gibt jetzt auch eine gleichnamige Künstlerzeitschrift, die eigentlich ein Künstlerbuch ist und 34 Autoren und Künstler mit Originalarbeiten, Texten und Medien versammelt. Band 1 handelt vom… Continue Reading „55. »Vokabelkrieger«“
Im Kapitel „Kritiker in der Kritik“ in „Aus dem Hinterland. Lyrik nach 2000“ zitiere ich auf den Seiten 129 und 134 diese beiden Zweiteiler, die den einen oder anderen Leserbrief herausforderten: Die schärfsten Kritiker der Elche wären gerne selber welche. F. W. Bernstein … Continue Reading „31. Elche & Molche“
… die Verse »Die schärfsten Kritiker der Elche?/ waren früher selber welche« stammen von F.W. Bernstein, Dichter und Zeichner wie Robert Gernhardt. Der Irrtum ist indes weit verbreitet. Else Buschheuer berichtete im Mai 2006, wie sie in einer Sendung mit Marcel Reich-Ranicki über den… Continue Reading „30. G&B“
verheißt die Mail – aber keine „Texten“, nicht mal Tittentexten – es ist nichts als der übliche tägliche, stündliche SPAM. X = it, that’s it! Wer’s mag! Den anderen empfehle ich die aus einer pommerschen Kleinstadt in die Weltstädte Berlin und New York ausgeschwärmte… Continue Reading „13. „Geile TXten heisser Hausfrauen““
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