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Anmeldung zum Poesiefest „PoesieFrühling“ „Was ist Poesie für Dich?“ Jeder kann bei PoesieFrühling mitmachen: Privatpersonen, Schüler, Künstler, Vereine, Gewerbe, kulturelle Institutionen… Von privaten und öffentlichen Aktionen, Happenings bis zu organisierten Workshops und Veranstaltungen ist alles möglich. Eine Aktion kann eine Minute dauern, eine einmaliges… Continue Reading „111. „PoesieFrühling““
Wer noch zeitgenössische Gedichte liest, weiß, wie selten die Irritation auch in der Lyrik geworden ist. Es gibt wenig, was den einmal gesicherten Bereich wieder verlässt, damit „die Augen meiner Augen aufgehen“, wie E.E. Cummings es nannte. Unter dem Zwang zur Innovation werden Gedichte,… Continue Reading „108. Ausnahmeerscheinung“
Ein ganz besonderes Fest der Sprache präsentierte der „Literarische Herbst“ am Donnerstagabend im Atelier des Hammer Künstlerbundes am Maximilianpark dank des lokalen Bezugs: Mit Christoph Wenzel und Jan Skudlarek stellten sich gleich zwei in Hamm geborene, junge Lyriker vor. / Werner Lauterbach, Westfälischer Anzeiger
… er flüsterte mir zu: «Du weisst doch, dass ich Bedeutung hasse.» Ich weiss, ich wusste auch damals, dass Pastior nach einer bedeutungsfreien Dichtersprache suchte, dass er keinen Bedeutungsraum hinter oder zwischen den Wörtern gelten lassen wollte. Gelten sollte das Wort als solches, als… Continue Reading „102. «Du weisst doch, dass ich Bedeutung hasse.»“
1978 wurde Nader in Syrien erstmals für seine Poesie ausgezeichnet. Er veröffentlichte anfangs in arabischen Zeitungen und Zeitschriften, später auch in deutschen Literaturzeitschriften und Anthologien. Wann schreibt er auf Deutsch, wann auf Arabisch? „Das bestimmt der Gedanke“, sagt Nader. Einige seiner Gedankenwelten könne er… Continue Reading „99. Zwei Welten“
Der polnische Lyriker Adam Zagajewski bekommt den alljährlich von der Cassamarca-Stiftung im italienischen Treviso verliehenen Europäischen Lyrikpreis. Zagajewski erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, wie den Tomas Tranströmer Poetry Prize oder den Neustadt International Prize for Literature, und er wurde mehrmals für den Nobelpreis nominiert. Andere… Continue Reading „98. Ausgezeichnet“
Görner, der in den Medien unter anderem als „lyrische Stimme Deutschlands“ und „poetischer Staubwedel“ gehandelt wird… / Westfälische Nachrichten
Beinahe wöchentlich stoße ich auf Artikel in Lokalausgaben von Regionalzeitungen aus Ost und West, die stolz vermelden, der heimatliche Autor / die Autorin XY sei „sogar schon in die Nationalbibliothek“ resp. Gedichtebibliothek resp. Frankfurter Bibliothek aufgenommen worden. Regelmäßig geben diese komplett ahnungslos-unkritisch die Selbstdarstellung… Continue Reading „94. Dichtende und kaufende Volksseele“
Die Berliner Schriftstellerin Nadja Küchenmeister erhält den Mondseer Lyrikpreis 2010. Der Preis, der heuer zum siebenten Mal verliehen wird, ist mit 7.500 Euro dotiert und wird Küchenmeister im Dezember in Schloss Mondsee überreicht. „Sprachgenau hält sie Abschied, Unverständnis, Zurückweisung fest und bringt in stimmungsintensiven… Continue Reading „92. Mondseer Lyrikpreis für Nadja Küchenmeister“
So heißt ein Gedicht von Heinz Piontek, das Michael Braun am 17.11. im DLF-Lyrikkalender vorstellt. Da dessen Texte „aus urheberrechtlichen Gründen“ nur noch sieben Tage gespeichert bleiben, muß man sofort nachsehen. So beginnt die Einleitung des Herausgebers: „Ich vermute, dass derjenige ein Gedicht am… Continue Reading „91. Terra incognita: Gedichte“
Ein provokanter Leitsatz steht über dem bitterbösen Dreiteiler „Gottgewimmer“ von Christoph Meckel. „Das Gedicht ist nicht der Ort, wo die Schönheit gepflegt wird“. Diesem Grundsatz aus seiner „Rede vom Gedicht“ (1974) ist der 1935 in Berlin geborene Dichter, Grafiker und Erzähler treu geblieben. …… Continue Reading „88. Rollenrede“
1956 wird für die Filmfestspiele Cannes Alain Resnais’ Streifen über die NS-Vernichtungslager »Nacht und Nebel« nominiert, den Filmtext hatte Celan ins Deutsche übertragen – daraufhin bewirkt die Bundesregierung eine Absetzung des Streifens, weil er »Hass auf das deutsche Volk in seiner Gesamtheit« erzeuge. /… Continue Reading „87. Celan 90“
Schon die Titel der Gedichtbücher lassen erkennen, dass, wie die Unruh im mechanischen Uhrwerk, Unruhe die Triebfeder seiner Lyrik war: „Bild und Zeichen“, „Die Zuverlässigkeit der Unruhe“, „Schwierige Überfahrt“, „Wunschtraum Albtraum“, „Immer einfacher immer schwieriger“, „Die Schlüssel sind vertauscht“, „Zugelassen im Leben“. Er war… Continue Reading „86. Zuverlässigkeit der Unruhe“
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