Kategorie: Deutschland
Veröffentlicht am 7. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Ich halte mitten in der Zeile an
und lasse Blaulicht
an meiner Poesie vorbei
Veröffentlicht am 6. Juli 2024
von lyrikzeitung
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DER GEIST sich selbst
im Spiegel fand
und zweifelt nun
am Gegenstand.
Veröffentlicht am 4. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Wäre er ein Gott,
Schliefe auf ewig er ein.
Da er nur Mensch,
Muß wieder ein Morgen sein:
Glücklos, glückvoll,
Immer allein.
Veröffentlicht am 2. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Nichts von dem, was der Franke des Guten verhieß, und des Edlen,
Nichts von Allem diesen geschah
Veröffentlicht am 30. Juni 2024
von lyrikzeitung
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ich
werde sterben ja ich werde sterben
auch ich werde irgendwann
ganz plötzlich sterben eines tages
werde ich an einem tag wie jedem
andren wenn die sonne scheint
der regen plätschert und sich
der saharasand mit blütenstaub
vermischt
Veröffentlicht am 28. Juni 2024
von lyrikzeitung
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Die Kammer dehnte sich verbrecher-hell.
Der Mond, ein Dotterball, schien kriminell.
Da stieg die Dame Angst [-Berlin] reell
Auf ihr imaginäres Karusell.
Veröffentlicht am 27. Juni 2024
von lyrikzeitung
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heilig die verstecke,
heilig die zimtläden,
heilig die nischen,
heilig der honig,
heilig.
Veröffentlicht am 25. Juni 2024
von lyrikzeitung
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Wem gehört der Fingerabdruck auf der Venus von Dolni Vestonice. Lössstaub
und Knochenmehl sind auf lange gebunden. Die Venus ist weggeschlossen
im Tresor einer Aufbewahrungsanstalt in Brünn. Für immer.
Veröffentlicht am 23. Juni 2024
von lyrikzeitung
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Sybille tanzt
Glitzerwasser fließen quick
Nacht Nacht
I love you.
Veröffentlicht am 22. Juni 2024
von lyrikzeitung
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Eigentlich ist mein Vater gar nicht mein Vater
Eigentlich zeugte mich ein Zypriot in englischer Uniform
Veröffentlicht am 21. Juni 2024
von lyrikzeitung
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im überschwang sich erkühnen
zu trigonometrischer interpunktion!
Veröffentlicht am 21. Juni 2024
von lyrikzeitung
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Das Leben trägt weder eine Wahrheit in sich, noch hat es eine Essenz. Es gibt keine tiefere Realität. Es gibt keine Realität, die wahrer oder echter wäre, die besser oder stimmiger wäre, als das, was scheinbar geschieht. Das, was scheinbar geschieht, hat keine Richtung und keine Absicht. Es ist einfach nur es selbst.
Veröffentlicht am 20. Juni 2024
von lyrikzeitung
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„O Melodien über mir,
ihr unendlichen,
zu euch,
zu euch.“
Veröffentlicht am 17. Juni 2024
von lyrikzeitung
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denn wer nichts
weiß sucht nichts
Veröffentlicht am 16. Juni 2024
von lyrikzeitung
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Die Seele sandt ich aus, im Unsichtbaren
Ein Wort vom andern Leben zu entziffern;
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