Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Sie trug ihre schönste Haut,
Denn es war Sonntagabend. Und sie hatte
Schwarzen Lidschatten unter den Augen.
Ich bin es müde und will meine Ruhe.
Statt anzusehn, wie Leistung betteln geht
Und Dürftigkeit sich trimmt zu Festtagsschmu
Und Selbstvertraun nicht zu sich selber steht
du hast ein Recht, zu spät zu kommen. dieses Recht ist
angestammt. du stammst ab und du stammst an.
Sie schreiben, wie sie es am liebsten täten.
Der Rest des Tages schrumpft auf diesen Kern.
Der Rest der Welt liegt unerreichbar fern.
Dann prahlen sie mit ihren Qualitäten.
Meine Mutter,
mein Vater,
meine Großmutter:
Über-Lebende.
Trauernde.
Traurige.
Lebenstraurige.
Aus Sümpfen schwankt Gestrüpp und Baum.
Die Birken-Nerven ästeln weh.
Ganz kleiner Beitrag zum 300. Geburtstag des großen Philosophen. Dieses kleine Gedicht des großen Geistes gehörte mal zum Hausschatz deutscher Anthologisten. Es ist aus den Anthologien weitgehend verschwunden. Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg (Preußen); † 12. Februar 1804 ebenda) Glaube und TatWas auf das Leben folgt, deckt tiefe… Continue Reading „300. Geburtstag“
blind soll er wieder werden, der auf einem auge blind war.
dass du blind wärest, für seine eigenen angelegenheiten blind.
wenn schon, dann nur blind.
ich sehe aus wie Thomas Bernhard
aber ich bin nicht Thomas Bernhard
ich sehe lediglich so aus wie er
Weh ist ein Wort, das ich aus den Opern von Wagner
gelent habe. Man sagt es, wenn man gleichzeitig singen
und kreischen muss
Es beginnt der Tag.
Er ließ sich nicht umgehen.
Die Pflanzen stranden
im Licht; reagieren
#AnjaUtler #otd #Huchelpreis
dem eigenen denken zu lauschen
als sei es ein fließband ohne produkte
in einer geisterfabrik ohne namen inmitten
der unendlichen landschaft ohne horizont
#TomdeToys
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