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Literaturwerkstatt Berlin will Zentrum für Poesie ins Leben rufen Die Literaturwerkstatt Berlin startet am 9.3.2013, gemeinsam mit Dichterinnen und Dichtern eine Kampagne zur Gründung des Deutschen Zentrums für Poesie. „Die Kunst der Sprache, die Dichtung, ist Ausdruck feinster Sprachkultur“, so Thomas Wohlfahrt, Leiter der… Continue Reading „75. Zentrum für Poesie“
O.T.O.B (Bert Papenfuß) – Unfugs Beginnens Verrichtung Eigenproduktion 1984 Berlin, Kassette [Lutz Heyler (g), Bernd Jestram (g), Ronald Lippok (dr), Bert Papenfuß (voc)] Gefunden in: Tape Attack Dieser Blog soll einen Genre- und Länderübergreifendes Einblick in die sogenannte Kassettentäter Szene der 80er und 90er… Continue Reading „74. Unfugs Beginnens Verrichtung“
Klein- und Kleinstverlage sind das Biotop des Kneipenkapitäns und Autors Bert Papenfuß, der schon zu Zeiten der demokratischen Republik als Anarchist gelebt haben soll. In der Nachwendezeit begann dann seine öffentliche Phase mit dem Publizieren von Kleinbüchern*. Seinem Publikum vermittelte Papenfuß das Gefühl, der… Continue Reading „73. „Anarchistische Sprachakrobatik““
Aus einem Brief des Hamburger Lyrikers Wilhelm Fink an einen Ratsuchenden: Es heisst, „der Stil ist der Mensch“. Danach haben Sie bis zum flüssigen, menschenfreundlichen Schreiben noch einen weiten Weg vor sich. Gut finde ich, dass Sie sich bewegen möchten. Eine Empfehlung suchen. Der… Continue Reading „72. Hegel-Wege“
Die Wolke – wo*? die zweite, große* gelbe Morgen Blume jetzt schon** Fisch dann Ströme Dieser Text hat sich in zwei am Schluß variierenden Fassungen erhalten. Eines der Hauptargumente, mit dem die Mehrheit der Forscher diese Texte für Poesie halten und nicht, wie einige… Continue Reading „70. Aus dem Tcaetcalaqwilizi“
Die Teilnehmer stehen schon mal da: Keil, Myriam Klein, Sina Kokot, Sascha Leß, Georg Pelny, Marlen Roth, Tobias Schultens, Katharina Westermann, Levin Wolf, Uljana
Ein Gedicht des Nobelpreisträgers – nein, nicht Grass – Winston Churchill sorgt für Medienaufmerksamkeit. Wie in jenem Fall ist es eher ein Medien- als ein Literaturereignis. (Wie schön wäre es, wenn Gedichte als Gedichte Schlagzeilen machten – ach, die DDR wollen wir nicht zurückwünschen,… Continue Reading „67. Bleifuß“
Initiative Zonic Zwanzig & Buchhandlung Drift präsentieren Bert Papenfuß liest „Entwicklungslyrik“ Ausgewählte Texte von 1973 bis 2013 aus dem Band „Die Mauer“ (Bilder: Antonio Saura/Worte: Bert Papenfuß/ Hatje Cantz 2012) Kulturny Dom B31 Bornaische Str.31, HH Leipzig DO 28.02.2013 20 Uhr Der 1984-85 in… Continue Reading „65. Entwicklungslyrik“
„Ich traf eins und fragte es, was Poesie sei. Es versetzte mir, Nützlichkeit sei das Letzte. Und dieses heißt Reißwolf und jenes heißt Ökoöl. Oder Poesie per Livestream. Oder Life Conditioner. Eine seltene Säure. Jeder Engel geht einem schrecklich auf die Nerven. Andere Gerichte… Continue Reading „64. Was Poesie sei“
»Oskar Huth – Orgelbauer, Maler, schreibunwilliger Poet – war über vier Jahrzehnte in Berliner Künstler- und Literatenkreisen geschätzt für seine treffend-skurrilen Wortprägungen wie für die Kunst, zu mitternächtlicher Stunde auf einem verstimmten Klavier den Geist Schuberts zu beschwören.« So sah ihn der Fotograf und… Continue Reading „63. Fälscherpoet“
Der Kabarettist Dietrich Kittner ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 77 Jahren in Bad Radkersburg in der Steiermark, wo er seit längerem lebte. Aber was heißt schon Kabarett? »Kabarett ist ja nur in Dikaturen verboten«, erzählte er 2010 dieser Zeitung, »die… Continue Reading „62. Gestorben“
schreiben – die Kunst, die voraus und davon eilenden Gedanken im entscheidenden Moment wieder einzufangen Hansjürgen Bulkowski
Ihren Unterhalt verdient die Dichterin mit Lektoraten, ab und an eröffnet sie Ausstellungen oder bekommt ein kleines Salär für eine Lesung. Doch alles, was Kerstin Becker tut, entspringt einer Begeisterung für Sprache, Kunst und Literatur. Im letzten Jahr erschien ihr poetisches Debüt „Fasernackte Verse“,… Continue Reading „60. Trotzdem“
Zwei Sätze reichen, um den kulturellen Hintergrund des Haiku zu erläutern: «Winzig erscheinen uns der Japaner selbst, seine Frauen, Häuser, Geräte, Gedichte. Aber er hat das Menschenmögliche in der Prägnanz, Plastik und Schärfe des Kurzgedichtes geleistet.» (…) Auch Schiller bezieht im Vorübergehen zarte Prügel:… Continue Reading „59. Kurzgeschichte“
Die Unwirklichkeit der Bilder, ja ihre Surrealität kulminiert in dem Vers „Sterne er wie Blumen pflückt“, mit dem Brentano eine poetisch-existentielle Formel anklingen lässt, die er mehrfach in verschiedenen Gedichten eingesetzt hat: „O Stern und Blume, Geist und Zeit/Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit!“.… Continue Reading „57. Sterne wie Blumen“
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