Kategorie: Deutschland

84. An Mamama

Die Briefe zeugen davon, dass Stil und Haltung des Autors sich im Privaten und im Öffentlichen kaum unterschieden. Unbeirrbar war und blieb Peter Hacks in seinen mit weitreichenden Studien und Lektüren unterfütterten ästhetischen und politischen Anschauungen. Olymphoch sah er sich über allerlei »Idioten« und… Continue Reading „84. An Mamama“

83. Preise vergeben

Soeben ein Kabel aus Darmstadt: Der Leonce-und-Lena-Preis 2013 geht an Katharina Schultens Förderpreise: Uljana Wolf und Tobias Roth L&Poe gratuliert herzlich!

82. Schlesaks Tagebuch

Dieter Schlesak, der 1969 Rumänien verlassen hatte, veröffentlicht seit 2.3. sein „Tagebuch 1968 – 2013“ in seinem Blog. Die Reisen nach Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, die lebensentscheidende Begegnung mit Linde im S. Fischer Verlag am 13. November 68 vormittags. Das Hotel Kupferschmidt, die Parvisgeschichte… Continue Reading „82. Schlesaks Tagebuch“

81. Hungertuch verliehen

Der Künstlerpreis das Hungertuch 2013 wird heute verliehen in der Martinskirche, Linz am Rhein, darunter an Swantje Lichtenstein. / Mehr

79. manuskripte 199/2013

Im aktuellen Heft (März 2013, € 11,70, 161 S.): 2 Nachrufe auf die slowenische Dichterin Maruša Krese, von Andrea Stift: Liebe Maruša, mein Wunsch für das Jahr 2013 war, dass einmal 365 Tage keiner stirbt, den ich gern habe. Mein Wunsch hat sich nicht erfüllt. (…)… Continue Reading „79. manuskripte 199/2013“

77. Literarischer März

Darmstadt macht seinem Namen als Literaturstadt alle Ehre: Einen Tag nach dem „Tag der Poesie“ beginnt dort der „Literarische März“, der zeigt, was sich in der deutschen Lyrik der Gegenwart tut. / hr Centralstation Darmstadt Im Carree Freitag, 22. März 2013 Moderation: Hajo Steinert… Continue Reading „77. Literarischer März“

76. Ronald Lippok Sibylla Schwarz

75. Sitz, Biene, sitz

Sitz, Biene, sitz: Jetzt kommt der Lorscher Bienensegen! Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers aus: Ralph Dutli, DAS LIED VOM HONIG. Eine Kulturgeschichte der Biene. Wallstein Verlag, Göttingen 2012 (Unten Dutlis Übersetzung) Nicht weit von meinem Wohnort Heidelberg befindet sich die im Jahr 764 gegründete Benediktinerabtei Lorsch.… Continue Reading „75. Sitz, Biene, sitz“

71. Hungertuch für Literatur

Swantje Lichtenstein aus Köln erhält in Anerkennung ihres lyrischen Werks das Hungertuch für Literatur 2013 Diese Lyrikerin ist eine große Wortverdreherin, eine Sprachspielerin am Abgrund des Unaussprechlichen, die das Gesagte und das Ungesagte, das Sagbare wie das Unsagbare jederzeit zu einem Wortwitz machen kann.… Continue Reading „71. Hungertuch für Literatur“

67. Prüfen und Aufbrechen

Das Gedicht natürlich. Einzelgedicht, Zyklus, Buch, Reihe. Aber manchmal sind es kleinere Einheiten. Das Konzept Haltbare Zeilen verdanke ich einem Gedicht von Rainer Kirsch. „O flaumenleichte Zeit der dunklen Frühe“. „Wer Ohren hat zu sehen der wird schmecken.“ Die Zeile (oder ein Teil davon)… Continue Reading „67. Prüfen und Aufbrechen“

66. Prüfen

Antiquarisch sind ihre kleinen Bändchen heute kaum noch aufzutreiben und die Literaturwissenschaft hat sie ausgeblendet. Einige negative zeitgenössische Urteile, die dann bis heute von der Literaturgeschichtsschreibung immer wieder ungeprüft abgeschrieben wurden, haben sie in Vergessenheit geraten lassen. Dies ist schade – man findet darunter… Continue Reading „66. Prüfen“

65. Poetopie

im schaukelnden Bus hält sich eine Lesende mit beiden Händen an ihrem Buch fest Hansjürgen Bulkowski

58. Buchpreis für Lyrikband???

Für den Preis der Leipziger Buchmesse ist Lyrik an sich nicht vorgesehen. Zu abseitig, nicht vermittel-, nicht zumutbar*. Die Vorjury hat doch einen Weg gefunden und einen Gedichtband in der Kategorie Übersetzung eingeschmuggelt. Und die Jury hat diesem Gedichtband – schlechtes Gewissen? – nun… Continue Reading „58. Buchpreis für Lyrikband???“

55. Von der lit.cologne

Gedichte aus dem LED-Zeitalter also. Das klingt, nun ja, modern? Hell? Erleuchtend? Ein Beispiel. „Was nicht passt, ist die Zukunft von früher.“ Punkt. Schnell wird klar, vor allem sind die Gedichte von Judith Nika Pfeifer eins: kurz. Und: anders. Wieso die künstlerische Epoche Pfeifers… Continue Reading „55. Von der lit.cologne“

54. Zum Welttag der Poesie

Widerstandsnester gegen den Sprachmüll – zum Welttag der Poesie Poesie ist Sprachkunst in konzentrierter Form. Sie schafft neue Ausdrucksmöglichkeiten und gibt uns Worte, wo die Worte fehlen. Sie dekonstruiert Sprache dort, wo sie missbraucht, banalisiert oder abgenutzt ist, und reinigt sie vom Sprachmüll. Mit… Continue Reading „54. Zum Welttag der Poesie“