Kategorie: Englisch

111. Er schreibt Gedichte

Ich schreibe nach wie vor Gedichte. Die sind nicht so gut, wie ich es mir wünsche, und hoffentlich nicht so schlecht, wie ich fürchte. / Die Welt sprach mit Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe.

93. Gestorben

Die texanische Schriftstellerin Margrette „Peggy“ Zuleika Lynch starb am 6.3. in Austin im Alter von 94 Jahren. Sie veröffentlichte 9 Gedichtbände. Lynchs Sohn John J. Nance, 65, ist ebenfalls Schriftsteller, offenbar kommerziell erfolgreicher. 1997 sagte sie dem American-Statesman in einem Interview: „Leider war ich… Continue Reading „93. Gestorben“

74. Ausschluß für die Meinungsfreiheit

Ausgerechnet ein Gedicht beendet vorerst die Uni-Karriere eines Literaturstudenten. Diesmal keine Nachricht aus China oder irgendeiner arabischen oder afrikanischen Diktatur, sondern aus England: Denn damit störte der Doktorand Owen Holland eine Rede des englischen Wissenschaftsministers an der Cambridge Universität. Jetzt hat ihn ein universitäres… Continue Reading „74. Ausschluß für die Meinungsfreiheit“

56. Peter Gizzi liest in Dresden

Das Nichtwissen, sagt Peter Gizzi in einem Interview, spiele für ihn eine ganz entscheidende Rolle beim Schreiben. Erst aus dem Nichtwissen entsteht, was er „die Wirklichkeit des Gedichts“ nennt. So knüpft jedes seiner Bücher gewissermaßen an das vorhergehende an, denn Gizzi betrachtet seine Gedichte… Continue Reading „56. Peter Gizzi liest in Dresden“

41. Übersetzungsstreit

Since his Nobel moment in October, three different Transtromer books have been released (or reissued): THE DELETED WORLD: Poems (Farrar, Straus & Giroux, $13), with translations by the Scottish poet Robin Robertson; TOMAS TRANSTROMER: Selected Poems (Ecco/HarperCollins, $15.99), edited by Robert Hass; and FOR THE LIVING AND… Continue Reading „41. Übersetzungsstreit“

38. Imagistin

Ich liebe das. Gestern abend las ich H.D., und eben kommt mir per Mail ein Gedicht von Amy Lowell (1872-1925) vor Augen. Amy Lowell reiste nach England, um den Imagismus kennenzulernen, und führte ihn in Amerika ein. Dafür erhielt sie postum den Pulitzerpreis. Vernal Equinox  … Continue Reading „38. Imagistin“

18. Wie Heu

Emily Dickinsons Leben findet in der Sprache statt. In ihren Gedichten evoziert die Weltverlorene die Welt – irgendwann trägt die Amerikanerin nur noch weiß und verlässt das Zimmer nicht mehr. ‚I wish I were a Hay‘ heißt die Schlusszeile des fünfstrophigen Gedichts ‚The Grass… Continue Reading „18. Wie Heu“

5. Lou Reed 70

Als die Punks gegen Ende der 70er Jahre Reed als einen ihrer Veteranen entdeckten, kam seine Karriere abermals in Schwung. Die jüngere Generation der Popkritiker erklärte The Velvet Underground zu einer der wichtigsten US-Bands überhaupt, auch wurde seine sardonische Lyrik erstmals als Literatur gewürdigt.… Continue Reading „5. Lou Reed 70“

4. MeeresGarten

Herb und hart im Gebrauch der Sprache, die Erwartungen ihrer Titel vielfach durchkreuzend, räumten die Gedichte von Sea Garden, dem lyrischen Debut Hilda Doolittles, bei ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1916, inmitten des Ersten Weltkriegs, gründlich auf mit der Opulenz viktorianischer Dichtung. Erstmals unter… Continue Reading „4. MeeresGarten“

128. Schaltjahrgedicht

Thirty days hath September, April, June and November. All the rest have thirty-one, Excepting February alone, And that has twenty-eight days clear And twenty-nine in each leap year. (Alter Nursury Rhyme) Wikipedia weiß: The rhyme has a long history. A medieval version is found… Continue Reading „128. Schaltjahrgedicht“

102. What Makes a Poem a Poem?

[youtube:http://youtu.be/auhINfzRcyY%5D Charles Bernstein What Makes a Poem a Poem? 60-Second Lecture, University of Pennsylvania April 21, 2004 PennSound URL: http://writing.upenn.edu/pennsound/x/Bernstein-What_Makes_a_Poem.html Heute: Neue Übersetzungen amerikanischer Lyrik: J. Laughlin und C. Bernstein Mittwoch, 22. Februar um 19:30 – Lettrétage – das Literaturhaus in Berlin Kreuzberg Der zweite… Continue Reading „102. What Makes a Poem a Poem?“

82. Schottlands schöne Lügen

Die Gemüter haben sich inzwischen beruhigt, aber der Mythos ist derselbe geblieben: Schottland wurde jahrhundertelang von den Engländern niedergehalten, Schottland wäre frei unter einem unabhängigen Parlament in Holyrood (in Anbetracht der feudalistischen Geschichte des Orts eine eher ironisch anmutende Wahl), und der urdemokratische Geist… Continue Reading „82. Schottlands schöne Lügen“

60. Gestohlen

Ein Mann aus Vermont wurde am Freitag unter dem Vorwurf verhaftet, eine Anzahl Originalkarten und -briefe des Dichters Robert Frost gestohlen und weiterverkauft zu haben. / cbs news

43. Verbrechen gegen die Literatur

Präsident sein schützt nicht vor Kritikern. In einer der vernichtendsten Kritiken, die je hier veröffentlicht wurden, wurde das neue Buch des irischen Präsidenten Michael D Higgins von einem führenden Kritiker verrissen. Professor Kevin Kiely sagt, das neue Buch des Präsidenten sei „hölzern, abgedroschen und… Continue Reading „43. Verbrechen gegen die Literatur“

39. Reconsidering Stein: Composition as Explanation

Fewer readers imagine they can create their own Stein; many feel she is beyond their capacity to understand. Maybe this is because she has been claimed as the sine qua non of the avant-garde. But she aligned herself with her time. Being part of… Continue Reading „39. Reconsidering Stein: Composition as Explanation“