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Die Schleusen knirschten. Abenteuer brach aus allen Fernen.
Überm Kanal, den junge Ausfahrtwinde wellten, wuchsen helle Bahnen,
in deren Licht ich trieb. Schicksal stand wartend in umwehten Sternen.
In meinem Herzen lag ein Stürmen wie von aufgerollten Fahnen.
Einst, wenn ich satt hab‘ die menschliche Herde,
Und wenn ich nichts Bess’res zu tun haben werde
Und schlecht werd‘ gelaunt sein, weil’s draußen wird regnen,
Werde ich einfach – »das Zeitliche segnen«.
Warum denn ein Sonett? Warum denn ein Haiku? Je weiter außer Kurs eine Form ist, sie mag neu oder im Gegenteil aus der Mode geraten sein, desto eher neigen Lesende zu solch einer Nachfrage und die drängende Nachfrage wird zu einer Quelle des Misstrauens gegen das einzelne Gedicht, welches diese Form verkörpert: Schnell, so beobachte ich, wird ein bloß mögliches Problem in dieser Sache mit einem wirklichen verwechselt.
Als ich mitkriegte, dass ich kein Ge-
dicht mehr hinkriegte, kriegte ich Angst.
Im Sog dieser Sterbezeit
werden die Wände durchlässig, durch die
ich entschwinde, wenn mein Körper
abgekühlt mich nicht mehr vermißt,
eine verlassene Wohnstatt.
Wo bist du hingeflohn , geliebter Friede ?
Gen Himmel , in dein mütterliches Land ?
Hast du dich , ihrer Ungerechtigkeiten müde ,
Ganz von der Erde weggewandt ?
Nicht Narr, nicht Clown, nicht Trottel, nicht Idiot.
Ihr Zuschaukünstler habt für mich kein Wort.
Ich komm aus England. Daher kommt der Tod.
Ich bin der Sterbewitz. Ich bin der Mord-
versuch
Menschen, wenn sie warten,
sind Versteinernde, blicklos Hockende;
Tiere, wenn sie warten,
sind Streunende, sprungbereit Zitternde;
Kinder, wenn sie warten,
sind Weltenknetende, lässig Hingeworfene.
Wie viele Instrumente der Regen hat,
überall klingt er anders.
Vermutlich könnte man die Welt neu errichten
mit sämtlichen Gebäuden und Landschaften,
hätte man nur ein Archiv der Regengeräusche
an sämtlichen Orten.
Schwieriger Umgang mit dem Abweichler
Es hilft nicht, die Instrumente zu zeigen:
Er hat sie beschrieben
Er beharrt auf seinem feindlichen Standpunkt
Daß sich die Erde bewegt
es gibt deutsche
und das deutschsein
es gibt die brd, ddr, die wiedervereinigung
es gibt das wir und es gibt das
wieheißtesnochmal
Toll,
dieses Standbild von dem Gott Apoll!
Ohne Kopf zwar, hat auch keine
Arme oder Beine.
Aber dafür sooo viel Seele
Und immer träum ich doch im Tanzen, tanz in Träumen,
Und blüh im Raume – und verwelk in Räumen.
Meine Augen sind ein Sehn und ein Versehn,
Meine Haare sind ein Wehn und ein Verwehn.
So äfft ein alter Wahn mit Sätzen und Gestalten,
Die wir für die Natur und für die Wahrheit halten.
Arbeite dich im Schwall der Meinungen empor (…)
Erziehungsberechtigt,
Und doch
Ständig erzogen von meinen Erziehern,
Mit gelockerter Zunge
Mündig geworden,
Und doch
Ständig mich anhaltend, den Mund zu halten,
Geh ich
Noch immer im Kreis.
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