Das fürchten nicht und nie das wünschen

Thomas Brasch

DAS FÜRCHTEN NICHT UND NIE DAS WÜNSCHEN
darf mir abhanden kommen, auch mein täglich sterben nicht
das seellos süchtig sein auf keinen fall
nur hirnlos reimen wie ein wicht muß beendet werden

da ist ein gott und setzt sich zwischen alle stühle
er sieht genauso aus wie ich mich fühle

Aus: Thomas Brasch, Wer durch mein Leben will, muß durch mein Zimmer.
Gedichte aus dem Nachlaß. Frankfurt: Suhrkamp, 2002.

Thomas Brasch starb am 3. November 2001 in Berlin. Begraben ist er auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof.

2 Comments on “Das fürchten nicht und nie das wünschen

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