Die elfte These … Utopisches Nachdenken bei Wolfgang Hilbig

9. Juni 2016 – 19:30

Podiumsgespräch mit Helmut Böttiger und Jayne-Ann Igel

Sind Utopien noch aktuell? Wie ›politisch‹ dürfen Utopien sein? Wie haben Schriftsteller des 20. Jahrhunderts utopische Ideen in ihren Werken verarbeitet? Die Veranstaltungsreihe »Utopien in der modernen Literatur« stellt den Dichter und Schriftsteller Wolfgang Hilbig (1941-2007) in den Mittelpunkt. Seine Erzählung »Die elfte These über Feuerbach« (1992) thematisiert u.a. das »Nachdenken über das Thema Utopie«. Diesem Nachdenken werden sich der Literaturkritiker Helmut Böttiger und die Schriftstellerin Jayne-Ann Igel im Podiumsgespräch annähern und dabei auch Raum für weiteres »Utopisieren« bieten.

Helmut Böttiger, 1956 in Creglingen geboren, studierte Germanistik und arbeitete nach der Promotion als Kulturredakteur in Stuttgart, Frankfurt und Berlin sowie als Literaturkritiker für Deutschlandradio, Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. Seit 2002 ist er freier Autor, 2013 erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch für sein Werk »Die Gruppe 47«.
Jayne-Ann Igel wurde 1954 in Leipzig geboren. Von ihr erschienen u.a. »Fahrwasser. Eine innere Biografie in Ansätzen« (1991), »Wiederbelebungsversuche« (2001) und »Vor dem Licht/Umtriebe« (2014). Die Schriftstellerin ist seit 2011 Mitherausgeberin der Reihe »Neue Lyrik«.

Eintritt: 4,- /3,- EUR
Veranstaltung des Arbeitskreises für Vergleichende Mythologie e. V. und der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e. V. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig und der Kulturstiftung Sachsen

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