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Veröffentlicht am 4. April 2016 von lyrikzeitung
EJ:
Mit ihren neuesten Gedichten zieht Friederike Mayröcker alle Register. Zärtlich bekennt sie sich zum postumen Partnerlook in Sachen Ernst Jandl: „Du hast gewildert in den Manuskripten von EJ“.
Und JD:
Doch ihr literarischer Mittelsmann ist nicht Baudelaire, sondern „JD“, der französische Philosoph Jacques Derrida. Täglich liest sie in seinem Buch „Glas“ (Paris 1974), das auf Deutsch „Totenglocke“ heißt, und sie liest darin schon seit mehr als sechs Jahren. „Ich erlebe Wunder mit GLAS was mein Schreiben angeht … Es ist das Honiglecken es ist das Geweihte es ist der Duft dieses Buches es ist ein Taumel von Sprache.“
/ Herbert Wiesner, Die Welt
Friederike Mayröcker: „fleurs“. Suhrkamp, Berlin. 151 Seiten, 22,95 €.
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Herbert Wiesner, Jacques Derrida
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