Nationaldichter

Der 1997 verstorbene guyanische Nationaldichter Martin Carter sollte nach Meinung von Rev. Gideon Cecil in den Schulen des Landes gelehrt werden. Für die junge Generation sei er vielleicht nichts als ein weiterer Name aus der Liste der nationalen Helden. Die Literatur sei wegen des schlechten Schulsystems vor langer Zeit gestorben.

1963 habe Carter gesagt: „In diesem Land Gedichte zu veröffentlichen ist, als würde man Bücher an Leichen verkaufen. Nur wenige lesen sie, und diesen fehlt es an Neugier oder Sensibilität, um sie zu verstehen.“

Martin Wylde Carter war der größte Dichter, den Guyana hervorgebracht hat, einer der größten Intellektuellen der Karibik. Zu vergleichen mit Derek Walcott, V S Naipaul, Wilson Harris, Ian McDonald, A J Seymour und Kamau Braithwaite. Seine Gedichte können mit Tagore, T S Eliot, Ezra Pound, W H Auden und W B Yeats verglichen werden. Seine politischen Gedichte formten den Protest gegen den britischen Kolonialismus und sprachen gegen Armut, Ungerechtigkeit und Entmenschlichung der Massen. / Stabroek News

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