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Veröffentlicht am 4. April 2015 von lyrikzeitung
Proben aus Stolterfohts „neu-jerusalem“ findet man auch in der neuen Ausgabe, der Nummer 7 des Online-Magazins „karawa.net“, das sich diesmal ein Gruppenporträt vorgenommen hat – nämlich ein ästhetisches Profil von „Captain Morgenstern“, was sich rasch als eine poetische Fusion des skurrilen Reimkünstlers Christian Morgenstern mit dem kanadischen Buchstabenspieler Barrie Phillip Nichol entpuppt. Der eigensinnige Kanadier Nichol hat in den sechziger und siebziger Jahren bizarre Formen des visuellen Gedichts entwickelt, eine Mischung zwischen Text, Comic und konkreter Poesie. In „karawa.net“ 7 werden nun Reminiszenzen an Nichols „Captain Poetry“ mit Übermalungen von Morgenstern-Gedichten zusammengeführt. Norbert Lange übersetzt einige Beispiele aus dem „Captain Poetry“-Projekt: „lieber Captain Poetry/ deine texte ordinär/ kein sonett / papier bleibt leer / egal wie oft du´s versuchtest / in nächten seit ich dich kenne / rutsch mir von der pelle!“ / Michael Braun, Poetenladen
Außerdem in der Zeitschriftenschau von Michael Braun:
Kategorie: Deutsch, Deutschland, Englisch, KanadaSchlagworte: Barrie Phillip Nichol, Christian Morgenstern, karawa.net, Michael Braun, PARK
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