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Veröffentlicht am 17. November 2014 von àxel sanjosé
[…] Nie ist die Rede von der Epochalität eines Gedichts, seinen literaturgeschichtlichen Bezügen, seinem Umgang oder Nicht-Umgang mit ihnen. Jeder Text steht anscheinend am Nullpunkt der Literatur, ihrer Ur-Szene entsprungen wie Athene dem Haupt des Zeus.
Nie ist die Rede vom politischen und sozialen Kontext, in dem jeder literarische Text a priori steht, insofern er sich als veröffentlichter an eine wie immer geartete Öffentlichkeit richtet. Die Subjekte, die diese Rede führen, scheinen auf einer einsamen Insel zu wohnen, wo 30- bis 40jährige Lyrikerinnen und Lyriker niemandem begegnen als 30- bis 40jährigen Lyrikerinnen und Lyrikern. […]
Aus einer Glosse von Wolfgang Malte Fues in signaturen
Kategorie: DeutschSchlagworte: Wolfram Malte Fues
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Prof. Fues hatte nach der Urteilsverkündigung in München Mitte Oktober nicht mal den selbstverständlichen Anstand, allen Preisträgern zu gratulieren. Und tritt jetzt via Glosse auch noch nach. Ich finde das erbärmlich.
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