29. Ist Literatur übersetzbar?

Veranstaltung im Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass

Melanie Löw
Pressestelle der Universität des Saarlandes
Universität des Saarlandes

Beim Übersetzen eines englischen Gedichtes ins Deutsche, hängt viel davon ab, wie der Übersetzer den Text interpretiert. Inwieweit Literatur überhaupt übersetzbar ist, darüber diskutieren Experten am Freitag, den 11. Juli, ab 14 Uhr bei den „Übersetzergesprächen 4“ im Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass in Dudweiler. Mit dabei ist auch der Lyriker und Übersetzer Klaus Martens. Der emeritierte Professor leitete bis 2009 den Lehrstuhl für Nordamerikanische Literatur und Kultur und das Zentrum für kanadische und angloamerikanische Kulturen an der Universität des Saarlandes. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

In zwei Workshops werden die Teilnehmer unter anderem der Frage nachgehen, ob Literatur übersetzbar ist. Klaus Martens zeigt am Beispiel von Prosatexten des walisischen Schriftstellers Dylan Thomas unterschiedliche Übersetzungsvarianten auf. Darüber hinaus wird die Bedeutung subjektiver Textinterpretationen beim Übersetzen anhand ausgewählter Gedichte besprochen.

Professor (em.) Klaus Mertens leitete von 1990 bis 2009 den Lehrstuhl für Nordamerikanische Literatur und Kultur an der Saar-Uni. Hier gründete er auch 1994 das Zentrum für kanadische und angloamerikanische Kulturen, das er ebenfalls geleitet hat. Außerdem ist Martens als Lyriker und literarischer Übersetzer bekannt. Er hat unter anderem die deutsche Ausgabe der Werke von Dylan Thomas im Carl Hanser Verlag herausgegeben und Gedichte des karibischen Dichters und Schriftstellers Derek Walcott, der Literatur-Nobelpreisträger des Jahres 1992, ins Deutsche übertragen.

Die Übersetzergespräche werden vom Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass und dem Team um Professorin Heidrun Gerzymisch vom Advanced Translation Research Center (ATRC) der Saar-Uni organisiert. Gerade für Übersetzer und Übersetzungswissenschaftler ist es wichtig, sich mit Übersetzungsprozessen auseinanderzusetzen, weil sie helfen, das vielschichtige Geschehen des Übertragungsvorganges zu verstehen.

Ort: Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass,
Campus Dudweiler,
Beethovenstraße Zeile 5, Raum 5.108
Zeit: 14 bis 18 Uhr

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