21. Unsagbar ist der tägliche Wortschatz wertvoll

tEXt bILd. Unsagbar ist der tägliche Wortschatz wertvoll!

Fragmenttexte von Angelika Janz

Experimentelle Werke zwischen Text und Bild. Ab dem 11. Juli zeigt das Museum für Westfälische Literatur in Oelde-Stromberg die Fragmenttexte von Angelika Janz. Die Gartenhaus-Ausstellung „tEXt bILd. Unsagbar ist der tägliche Wortschatz wertvoll!“ wird mit einer Lesung der Autorin aus ihrem reichen Oeuvre um 19.30 Uhr eröffnet.

Seit Jahrzehnten arbeitet Angelika Janz auf dem Feld der Literatur und dem der Bildkunst und fast ebenso lange überschreitet sie die Grenzen der Künste. Sie schreibt Gedichte und erzählende Prosa, Essays und Hörspiele, sie malt und zeichnet und tritt als Performerin in Galerien, Literaturhäusern sowie im öffentlichen Raum auf. Nach Jahren des Experimentierens erfand sie eine neue Gattung zwischen Text und Bild: Fragmenttexte. Sie entstehen, indem die Künstlerin aus einem gedruckten Text – sei es Zeitung, Apothekerzeitschrift oder Kassenzettel – einen Streifen herausschneidet und diesen mit Schreibmaschine, Stempel oder Handschrift an den Rändern ergänzt, sodass aus dem fremden ein völlig neuer eigener Text entsteht.

Immer gilt für die Autorin und Künstlerin, dass Bild und Text sich nicht einfach illustrieren, sondern sich gegenseitig erweitern. In der Korrespondenz von Bild- und Wortsprache entsteht etwas „Drittes“ – und hier gerade wird der „Leserbetrachter“ angesprochen, sein eigenes Bild im Prozess des Lesens und Anschauens zu entwickeln, sich im aktiven Prozess des Lesens eine eigene Anschauung der Arbeiten „anzuverwandeln“.

Seit 1991 lebt die 1952 in Düsseldorf geborene Autorin, Künstlerin und Kunstpädagogin in Mecklenburg-Vorpommern und leitet dort das von ihr gegründete sozio-kulturelle Basisprojekt „KinderAkademie im ländlichen Raum“ wofür sie zahlreiche Auszeichnungen neben ihrer literarischen und künstlerischen Arbeit erhielt. Früh schon förderte der Westfälische Landschaftsverband die Autorin durch Lesungen und Unterstützung einer Publikation.

Die Ausstellung im Gartenhaus des Kulturgut Haus Nottbeck zeigt eine Auswahl von Fragmenttexten, Collagen, Zeichnungen und Papierschnitten aus über 4 Jahrzehnten. Im Rahmen der Ausstellung erscheint in der Reihe ‚roterfadenlyrik‘ Edition Haus Nottbeck unter dem Titel „Traue dem Wechsel“ eine Publikation mit ausgewählten Fragmenttexten der Autorin.

Janz_Die Mitte finden Fragment

FR 11.07.2014 – SO 14.09.2014

G3 Ausstellung im Gartenhaus

tEXt bILd. Unsagbar ist der tägliche Wortschatz wertvoll!

Fragmenttexte von Angelika Janz

Eröffnung und Lesung : FR 11.07.2014 I 19.30 Uhr

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 und http://www.kulturgut-nottbeck.de

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde-Stromberg

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr

Kultur-Café: Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 14.00 – 18.00 Uhr

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