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Veröffentlicht am 11. November 2012 von lyrikzeitung
bei Facebook belauscht:
(sollte jemand Leistungsschutz einfordern, hier gehts zu meinem Anwalt)
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Leistungsschutz, Mathematik
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Ich glaube, für Lyrik ist mehr Talent nötig, während man Mathe notfalls noch mit fleiss lernen kann. Natürlich ist Talent auch da von Vorteil.
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vielleicht auch umgekehrt? lyrik schreiben + veröffentlichen kann fast jeder, kann man nachlesen. mathematik eher nicht.
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na, dann hatte ich den spruch von „schwach in lyrik“ anders verstanden 😉
und, klaus: ich interessiere mich nicht für anapäst
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moi non plus!
nur worauf stützt + beruft sich die wissenschaft (mehr als das wissen) um, über literatur denn epochenübergeifend, trendunabhängig, „perpetuierlich“, mit universaler gültigkeit … essentiell grundlegend konstituiv usw. denn
– so gewöhnlich wie immerzu?
da ist doch das metrum der lyrik hl. kuh!
und wie hochgehandelt ist edelschimmelkäse
und manche scheibletten dazu.
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lieber klaus, darüber sprechen wir besser woanders. aber auf den anapäst hab ich mich beruflich noch hie berufen, das nun doch nicht
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naja, während Reich Ranitzki mit seinem Spruch den Literaten die Rede madig machen möchte, um selber freie Bahn zu haben, sagt die andere: Wir sitzen in einem Boot … und es gibt Berufenere. Das finde ich sehr viel bescheidener, wenn auch nicht bescheiden.
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Selbstkommentar von Jürgen Buchmann: „Ich bin da in der gleichen Situation wie die meisten Lyriker, dass ich mich in der Lyrik kaum auskenne.“
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jetzt kommst du nah an mrrs fahrwasser. „die meisten schriftsteller verstehen von literatur soviel wie ein vogel von ornithologie
„
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der Uhu muss es ja wissen!
andererseits, von wem stammte der ausspruch: „wenn ich weiß, dass das pferd auf lat. equus heißt, was weiß ich dann über ein pferd.“?
ja, und so man will bzw. nicht anders kann, kann man darin, in den nebensatzstrecken, durchaus auch ein metrum ausmachen, so einen anapäst irgendwie.
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