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Veröffentlicht am 9. September 2012 von lyrikzeitung
Am Tag der Poesie auf dem Theaterplatz in Basel hauchen Schriftsteller, Rapper, Slam-Poeten, Lyriker und Dozenten der schwindenden Kunst der Poesie neues Leben ein, meint Cédric Russo, Tages Woche. Na, werden sie das schaffen? Die Veranstaltung ist höchst löblich, aber wenn es an einer Veranstaltung läge, über Wohl und Wehe der Lyrik zu entscheiden, wär es sowieso zu spät.
Aber in Wirklichkeit wird das meiste nur gesagt, weil man einen Aufhänger braucht oder eine Brücke zwischen zwei Teilen eines Artikels. Gäbe es kein Feuilleton, gäbe es alles das nicht – kein Schwinden der Lyrik, keine Krise des Romans, keinen Berlin- oder Wende-Roman, keine Fräuleinwunder, Götterlieblinge und keine hermetischen Gedichte. Oder jedenfalls 98 Prozent davon nicht. Ach wär das schön.
Kategorie: Deutsch, Deutschland, SchweizSchlagworte: Basel, Cédric Russo, Feuilleton
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ja, man könnte sich direkt den texten selbst zuwenden …
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