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Veröffentlicht am 15. April 2012 von lyrikzeitung
Das war zu befürchten. Der Nobelpreisträger organisiert eine der größten Lyrikdiskussionen und tausend Hobbydichter zücken die Bleistifte. Darunter der Politiker und Grassfreund Egon Bahr:
Freund Israels bleibe ich, auch wenn seine Regierung Fehler macht.
Freund von Grass bleibe ich trotz der Fehler in seinem Gedicht.
Ein Dichter ist keine Regierung und ein Gedicht keine Atomwaffe.
In der Sorge vor einem Erstschlag ist Grass mit der amerikanischen
Außenministerin einig, wenn sie vor einem Präventivschlag warnt.
(…)
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Egon Bahr, Günter Grass, Politik
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http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,826519,00.html
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