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Veröffentlicht am 21. Januar 2012 von lyrikzeitung
Die Presse berichtet:
Auf die Frankfurter Bibliothek stieß sie im Internet, als sie der Frage nachging, wo überhaupt noch Gedichte publiziert werden. Nur ein einziges schickte sie ab – der Testballon kam gut an. [XY] ist nun verewigt, in einer weitverbreiteten Lyrikpublikation, die in den weltweit bedeutendsten Bibliotheken eingestellt ist.
Ich fürchte, mit dem letzten Teilsatz hat die Zeitung recht. Wieviele von den 500 Lyrikveröffentlichungen des letzten Jahres in den Bibliotheken der Welt „eingestellt“ sind, fragen wir lieber nicht. Vielleicht glauben die Bibliothekare in den weltweit bedeutendsten Bibliotheken ja, mit dem dicken Band einen guten Querschnitt zu bekommen. Es gibt eine Abteilung für sie, in Dantes Hölle, das ist klar.
Und bestimmt kommt jetzt jemand daher, der uns erklärt, daß die Lyrik selbst schuld ist, wenn sie nicht in den bedeutendsten Bibliotheken eingestellt wird.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Frankfurter Bibliothek
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da es gleich mehrere reaktionen auf anderen kanälen gab: liebe leute, freunde, römer, das war eine klitzekleine glosse. nicht alles, was die worte sagen, ist die reine wahrheit – nicht einmal über meine meinungen. (aber das mit dantes hölle stimmt)
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