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Veröffentlicht am 29. Juli 2011 von lyrikzeitung
Der Feuerwehrmann, Poet und Liedermacher schrieb früher über die Liebe und wirtschaftlich schwierige Zeiten. Als im Juni in seiner Heimatstadt Hama 65 Menschen durch Bashar al-Assads Sicherheitskräfte umgekommen waren, wurde Ibrahim Quashoush zum Politaktivisten. Sein Gedicht mit dem Refrain «Bashar, es ist Zeit zu gehen» wurde mit einer eingängigen Musik unterlegt. Die Protestbewegung in Hama machte sich das Lied zu eigen. «Die Freiheit steht vor der Tür. Bashar, es ist Zeit zu gehen! Du bist ein gesuchter Mann in Hama. Deine Fehler werden nicht verziehen», ertönte es in den Strassen der Oppositionshochburg.
Der 42-jährige Quashoush wurde über Nacht zur Gefahr für die Regierung. Anfang Juli verschwand der Poet spurlos. Gemäss der «Washington Post» wurde er verschleppt. Nur wenige Tage später wurde Ibrahim Quashoushs Leiche im Orontes-Fluss von Hama gefunden. Seine Kehle war durchgeschnitten. / Basler Zeitung
Kategorie: Arabisch, SyrienSchlagworte: Ibrahim Quashoush
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