144. SWR Bestenliste Mai

Platz 3 (7) 50 Punkte

MICHAEL LENTZ: Offene Unruh 100 Liebesgedichte
S. Fischer Verlag
Mittelschwere Lektüre
176 Seiten,  16,95 Euro

es regnet/das ist unser/hintergrund/wir gehen in deckung/
vom regen verstehen/wir/mehr als von uns

Platz 4-5 (9-10) 25 Punkte

JAN FAKTOR: Georgs Sorgen um die Vergangenheit
oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Leichtere Lektüre
640 Seiten, 24,95 Euro

„Es ist die allgegenwärtige Wehmut, von der die weise Komik
dieses Coming-of-Age-Romans kündet, eine Empfindsamkeit,
die nicht ausgestellt wird, aber durchschimmert und die Groteske
vor dem Leerlauf rettet.“ (Felicitas von Lovenberg)

/ http://www.swr.de/bestenliste

2 Comments on “144. SWR Bestenliste Mai

  1. was ist denn überhaupt eine sogenannte „Mittelschwere Lektüre“ ??? ich war grad eigentlich auf der suche nach dem verriß von lentzens liebeslyrik, da gabs doch schon le(n)tztens einen kurzen artikel oder nicht? übrigens: für mein 60.jubiläums-E.S.-liebesgedicht gibt es nun eine eigene seite =

    http://www.angekOMmene.de

    …ich würd ja zu gern wissen, ob es bei lentz ein „echtes“ (erfülltes) liebespoem gibt, das den kriterien der Erweiterten Sachlichkeit standhält. herr doktore: hast du das buch zufällig gekauft und kannst mir einen diesbzgl lesenswerten gedichttitel nennen? warum gilt der band NUR als mittelschwer(gewicht)??? 🙂

    hier nochmal der link zum E.S.-urmanifest, eine forschung, die noch immer nicht genügend in der germanistik aufgegriffen wird, obwohl ja immer wieder anthologien erscheinen, in deren vor- oder nachworten die vielzahl der unterschiedlichen ansätze betont wird, aber leider nie (?) kritik am begriff des genres „an sich“ geübt wird. wie gesagt: meine vision (seitdem ich am 12.12.1994 mein erstes nicht-sehnsuchtsgedicht „WIEDERGEBORENE“ schrieb) wäre eine differenzierung zwischen LIEBES-lyrik für lediglich solche beispiele im engeren sinne von liebe als eben liebe (also NICHT die folge ihrer abwesenheit sondern ihrer tatsächlichen „eventösen“ zwischenmenschlichen selbsterfahrung), und ALLE anderen als SEHNSUCHTS-lyrik – womit quasi der spieß ziemlich genau umgedreht würde (eine unmögliche revolution der historischen richtigstellung???), da die anthologien bislang durchweg (?) voll von nicht-liebe sind sondern nur von ihrer (depressiven bis utopischen) projektion erzählen… als entweder a) soeben vergangen; b) zukünftig erhofft; c) nie erfahrbar; d) metaphysisch ungreifbar; e) religiös überhöht; f) das menschliche naturell überfordernd; g) nur geistig; h) nur erotisch; j) nur kitschig: k) nur esoterisch; l) nur romantisch… ich weiß, hier beginnt schon die wiederholung, da die beschreibungen in diversen einzelaspekten synonym sind, z.b. romantisch = ideell (d,e,g)… ach so, der link zum manifest:

    http://knk.punapau.dyndns.org/publisher/site/knk/public/obj/page.php?obj=2035

    eine studentin von dir, monsieure von und zu gratz, hat ja mal eine kleine feine seminararbeit über die E.S. geschrieben, weitere arbeiten sind mir leider bis heute nicht bekannt 😦

    Franziska Krüger im November 2004:
    „Der richtige Umgang mit Sprache oder: wie geht Sprache mit Liebenden um?“ =

    http://knk.punapau.dyndns.org/publisher/site/knk/public/obj/page.php?obj=5860

    Harry Belafonte: „Der wahre Terror in dieser Welt ist die Ignoranz.“

    Liken

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