48. NEUES VOM JETZT (V)

Juliane Liebert und Konstantin Ames haben zumindest eines gemeinsam: Sie sind beide gewissermaßen die Poeten der Stunde. Juliane Liebert, Jahrgang 1987, ist mit ihrem Gewinn des Wolfang-Weyrauch-Förderpreises 2009 überhaupt erst auf der Bildfläche der Öffentlichkeit erschienen, und Konstantin Ames hat vor wenigen Wochen den diesjährigen open mike im Bereich Lyrik gewonnen.

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 20 Uhr, Eintritt: 5,- Euro
NEUES VOM JETZT (V)
Eine Versuchsanordnung junger deutschsprachiger Gegenwartslyrik an fünf Abenden

Teil 5: Juliane Liebert und Konstantin Ames
Gastgeber: Ron Winkler und Björn Kuhligk

Im Jahr 2008 sind zwei Anthologien erschienen, die man zu Recht als Bestandsaufnahmen aktueller deutscher Lyrik der jüngeren Generation bezeichnen kann: Lyrik von JETZT zwei, herausgegeben von Björn Kuhligk und Jan Wagner (Berlin Verlag, 2008), sowie Neubuch, herausgegeben von Ron Winkler (yedermann Verlag, 2008). Die Autorinnen- und Autoren-Auswahl der beiden Bücher überschneidet sich, jedes setzt jedoch auch eigene markante Akzente.

Vor diesem Hintergrund ist in der Lettrétage die Idee einer kompakten Gesamtschau der aktuellen deutschsprachigen Lyrik jüngerer Autorinnen und Autoren an fünf Abenden entstanden, einer einmaligen Inventur, die sich aus den Quellen der genannten Anthologien speist, wobei Seitenarme, Gegenströmungen, Stromschnellen und Untiefen billigend in Kauf genommen werden. Jeweils zwei der genannten Anthologie-Herausgeber laden pro Abend zwei Lyriker/innen ein, um Neuestes aus ihrer Feder zu hören sowie um mit ihnen über Lyrik zu sprechen, poetologische Positionen zu diskutieren und auf jeweils einen besonderen Aspekt zu sprechen zu kommen.

Konstantin Ames, geboren 1979 in Völklingen/Saarland. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, u.a. Jahrbuch der Lyrik 2008 und 2009, Gewinn des open mike 2009.

Juliane Liebert, geboren 1987 in Halle an der Saale, 2007 Teilnahme am open mike und Gewinnerin des Wolfgang-Weyrauch-Förderpreises 2009.

NEUES VOM JETZT wird gefördert von der Stiftung Preußische Seehandlung, vom Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V., vom Berlin Verlag sowie vom österreichischen Kulturforum in Berlin. Für die Unterstützung bedanken wir uns sehr herzlich!

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