79. „P“

Tom de Toys fragt: „WER BRAUCHT EINEN HÖRBUCHVERLAG ???
YOUTUBE GEHT SCHNELLER ALS 100 JAHRE :-)))“…

und liest auf Youtube ein Gedicht von Peter Rech:

STUDIO-VERSION DES POEMS „P“ @ G&GN-Institut BERLIN-Neukölln, 1.10.2009 // Der emeritierte Kölner Kunsttherapie-Professor und Nahbell-Preisträger PETER RECH ist nicht nur Bildender Künstler sondern schreibt auch Gedichte. Seine „dissoziative“ Methode erinnert an das sogenannte automatische Schreiben der Surrealisten: Wortkaskaden reihen sich manchmal scheinbar unzusammenhängend aneinander, spontane Kurzsätze verknüpfen weit auseinander liegende Stakkato-Gedanken miteinander zu einem unheimlichen emotionalen Unterstrom, der teilweise extremkatholisch, dann wieder totaldadaistisch wirkt… Fantasie, Selbstironie, Sehnsucht und Sinnsabotage geben sich die Klinke in die Hand – hinzu kommen ungewöhnliche cut-up-ähnliche Zeilenumbrüche, die seine Lyrik fast unaussprechbar machen, wenn man jede mögliche Bedeutungskombination berücksichtigen wollte. Trotzdem wagt Tom de Toys einen Versuch, DAS BRANDNEUE POEM „P“ einzusprechen! Der Film dazu entstand mittags beim Probelauf am Spreekanal, der Originalton hatte aber noch zu viele Schwachstellen unausgegorener Nuancen… Für die endgültige Studio-Aufzeichnung am selben Abend (1.10.2009) wurde der Clip während des Einsprechens vom Computermonitor abgefilmt! // (C)AMERA & STIMME: Tom de Toys; TEXT: Peter Rech (September 2009) @ http://www.NAHBELLPREIS.de ~ ~ ~ „P“…UBLISHED AS http://www.LYRIKMAIL.de Nr.2066 (12.10.09): Peter Rech „P“ = Rechts ein Eichhörnchen / Das gar keins ist die / Schlangen in den Straßen deuten / Auf das Erscheinen einer kleinen / Jungfrau hin mein Platz / Ist oberhalb des heiligen Geist / Schachtes weshalb niemand / Merkt dass die Jungfrau / Auf meinem Schoß schon sitzt / Ich bin ein Klappaltar / Ich habe drei Kugeln links / Und das ganze Spritzgebäck / Rechts und ich schlafe an ihrer Brust ein / Eine kleine Wimper liest / Den Blumentext der in / Den Mond geschrieben ist / Es war also schon immer Gott gewollt / Man entdeckt nur wenn man / Schreibt dass jedes Wort etwas verbirgt / Und dass es deshalb existiert / Damit nichts rauskommt von dem / Walten was meint ein Wort wenn / Es nicht nach einer Lüge klingt / Dem Gesetz nach es klingt nach / Dem es verboten worden ist / Das verbotene Gesetz / / Ich habe mich so vertan / Als ich hingegangen war / Ich wartete auf die drei / Prostituierten stattdessen / Sah ich leere Treppenstufen / Auf denen Luftschlangen lagen / Erdbeer-Eichhörnchen / Und Himbeer-Larven / Mit ganz langen Sicheln / Auf den Flügeln die einmal / Wachsen sollten / So dominant wiederholt / Sich die Wiederholung / So alt ist schon die schöne Sonne / Ich lief ihr hinter her / Es war eine Überraschung / Wie schön ihr Schoß war / Wie Atem beraubend einfach / Orientierungslos ausgesetzt / Es soll schon so schön düster geworden sein / Das nicht aufhörende Ansinnen / Des Nachsinnens des kleinen el / Bischen Rumpelstielzchens // (c) Peter Rech in Lyrikmail Nr.2066 (12.10.09): http://www.lyrikpost.de/blog/category…

One Comment on “79. „P“

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: