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Veröffentlicht am 12. Dezember 2004 von lyrikzeitung
Wolf Busch schreibt zur Nachricht @1:
wie gut, daß es L&Poe gibt, sonst wüßte ich vermutlich immer noch nicht, daß es einen neuen Sappho-Papyrus gibt. Die englische Übersetzung von Anne Carson, auf die Sie in diesem Zusammenhang hinweisen, bezieht sich wohl auf das Fragment 32 D. (Fragmentzählung von Diehl), dessen Übersetzung in der von Max Treu herausgegebenen Sappho-Ausgabe (Sappho: griech. u. dt; hrsg. von Max Treu. 7. Aufl. München; Zürich: Artemis, 1984) auf Seite 41 zu finden ist.
Der neue Sappho-Papyrus betrifft allerdings das Fragment 65a D., wenn ich das richtig sehe. In der eben erwähnten Ausgabe von Max Treu steht die Übersetzung auf Seite 59.
Auch Joachim Schickel hat dieses Fragment übersetzt, zu finden auf Seite 33 von: Joachim Schickel (Hrsg.): Sappho. Strophen und Verse. 7. Aufl. Frankfurt a. M.: Insel, 1995.
In der „Erfindung der Poesie“ (Eichborn, 1997) hat es Raoul Schrott (ziemlich frei) übersetzt (dort als Nummer LV auf S. 138 f.)
Sinnigerweise findet man eine englische Übersetzung auch auf einer Seite, auf der es um „Aging Reversal for Skin and Hair“ geht: http://www.skinbiology.com/renewingskinandhair.html
Lieber Wolf Busch,
vielen Dank für Ihren Brief mit den wertvollen Hinweisen. Ja, das ist schon bedauerlich, daß diese Nachricht so wenig Beachtung fand.- Ich hatte mir für die Weihnachtszeit Sappho vorgenommen, und Sie verkürzen mir jetzt die Wege.
Freundliche Grüße
Michael Gratz
Kategorie: Altgriechisch, Antike, GriechenlandSchlagworte: Anne Carson, Joachim Schickel, Max Treu, Raoul Schrott, Sappho, Wolf Busch
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