Gedichtregen

Die chilenische Kulturzeitschrift „CasaGrande“ wollte Blätter mit Texten chilenischer und deutscher Dichter auf die Stadt niederflattern lassen. Aber die örtlichen „Organe“ erlauben es nicht:

Bereits mehrmals hat die Zeitschrift ihr ungewöhnliches Projekt erfolgreich verwirklicht. Die erste Etappe von „Lluvia de Poemas“ (Gedichtregen) war La Moneda, im März 2001 wurden über dem Regierungspalast in der chilenischen Hauptstadt 100000 Lesezeichen mit chilenischer Lyrik abgeworfen. 2002 ergoss sich ein Papierregen mit Texten kroatischer und chilenischer Schriftsteller über Dubrovnik, und für dieses Jahr wurde Dresden ausgewählt. In den kommenden Jahren sind das spanische Guernica und das japanische Nagasaki vorgesehen.

Anfang 2003 wendet sich also Julio Carrasco von „CasaGrande“ an das Goetheinstitut in Santiago. Von dort geht die Bitte um Unterstützung an das Literaturbüro Dresden, das die Unabhängige Schriftsteller Assoziation (ASSO) um Hilfe bittet. Deren Mitglied Uwe Claus schreibt Autoren, Vereinigungen, Literaturzeitschriften an. Die Liste derer, die sich mit ihrer Lyrik beteiligen möchten, ist mit 14 Autoren nicht gerade lang, weist aber mit Utz Rachowski und Undine Materni bekannte Dichter der Region auf. / Dresdner Neueste Nachrichten 21.8.03

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