Xhelilis Sehnsucht

und der mit ihr verbundene Schmerz finden in diesem Band nicht immer nur poetisch-schöne, sondern manchmal auch durchschaubare Worte, dennoch bleiben sie im ganzen Band auf eine seltene Art authentisch und berühren. Dem Band beigegeben sind Zeichnungen, „Wegspuren“ von Marianne Leupi, über das Blatt huschende, schlierende, kreisende Schattenspuren schwarzer Tusche – nichts weiter. Mit ihrer kargen, einen imaginären Weg verfolgenden Bildschrift kommt die Zeichnerin den Gedichten sehr nah. Xhelilis Poesie ist eine ebensolches Aufschreiben von Spuren, Fragmenten aus einer abhanden gekommenen Ferne, die für ihn im Gedicht wieder zur Wirklichkeit wird – wie auch aus der unmittelbaren Nähe, die ihm durch die Sehnsucht nach Etleva bis hin zur Fiktion entrückt wird. / Cornelia Jentzsch, FR 12.9.02

Vaxhid Xhelili: Sehnsucht nach Etleva / Malli për Etlevën. Gedichte, Albanisch / Deutsch. Aus dem Albanischen von Hans-Joachim Lanksch. Limmat Verlag, Zürich 2001, 96 Seiten, 18,50 .

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: