Gelegenheitsdichtung

Sie gehören zu einer literarischen Bewegung, die lange Zeit eher belächelt wurde, heute aber als wichtiger Forschungsgegenstand gilt: die personale Gelegenheitsdichtung, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert den Rang einer eigenen Gattung hatte.
Die Gedichte, die zu Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen oder Familienfesten entstanden, werden derzeit in einem 2,6 Millionen Euro teuren Projekt erstmals zusammengetragen. Mitarbeiter des Instituts für Geschichte der frühen Neuzeit an der Universität Osnabrück durchforsten Bibliotheken und Archive nach den Werken und geben sie in einem «Handbuch des personalen Gelegenheitsschrifttums» heraus. Die ersten beiden Bände sind bereits erschienen. / Berliner Morgenpost 4.8.02

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