Hamid Jassim Al-Khakani

Vor 22 Jahren verließ Hamid Jassim Al-Khakani den Irak. Als regimekritischer Journalist musste er vor den Polizisten Saddam Husseins fliehen und hat seine Heimat seither nicht wiedergesehen. Seit 1980 lebt er in Halle, lehrt an der Universität moderne arabische Literatur und islamische Mystik – und er schreibt Gedichte. Unter dem Titel „Deine Seele gleicht umher irrenden Pferden“ wird er am Mittwoch in Halle aus seinen Werken lesen.
Meist sind Al-Khakanis Texte von melancholischem Inhalt. Babylonische Klagelieder nennt er sie. Das eigene Schicksal liefert ihm die Themen: Es geht um Menschen, die hin und her gerissen sind zwischen zwei Welten – der längst vergangenen Welt der Kindheit und dem Leben im Hier und Jetzt. So verarbeitet Al-Khakani seine eigene Geschichte, aber auch Elemente der Kultur und der Mythen seiner Heimat. / Mitteldt. Zeitung 23.1.02

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