Schlagwort: Naturgedicht

Wozu sich von dem anderen entzweien

Freut euch, so lang noch grüne Häuser stehn /
In grüner Wildnis, worin Eulen schreien! /
Und stoßt die Fenster auf, euch zu befreien, /
Die Fenster, die euch lehren, weit zu sehn. //

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Im Wald

Das Weiß der Wiese schimmert grau.
Im Dämmer stehn die Pferde still.
Ich geh vorbei, stets nur vorbei,
Nach mir verschließt ein Zweig den Weg.
Der Tag versinkt, die Nacht kommt auf.
Stets weit entfernt der Abendstern.

Plastikmeer

Eine Fundgrube von Unrat und Müll
war ich. Der Magen quoll über von allem

was unvergänglich Ewigkeit besaß: just
plastic, so daß ich von Kopf bis Schwanz

schon flügelbreit ausgestopft war, bevor
ich aus eignem Gefieder fliegen konnte.