Schlagwort: L&Poe-Anthologie

105. 1-100

Ein Zahlengedicht von 1969 drängt in meine Anthologie und birgt im Moment und im Nu meine Antwort auf alle und alles. Charles Bernstein: 1-100, 1969, (3:00)  Hier gibts mehr davon.

99. Anthologisierte Zeilen

Es müssen nicht immer ganze Gedichte sein. Zitate, haltbare Zeilen schwirren im Kopf, switschen ins Gespräch, peng! Ein paar Lieblingszeilen vom frühen Uwe Kolbe, die mir seit Jahrzehnten schwirren und siehe da, heute wieder. Also ab in die Anthologie: in meine. Ich gebe sie… Continue Reading „99. Anthologisierte Zeilen“

72. Reine Drogen

Thomas Kunst ES IST ZU UNSICHER, DICH NICHT ZU LIEBEN Ich bin leicht auszurechnen, wenn ich leide Wenn ich in meinen Briefen an uns beide Von deinem Leben lese, übertrieben Gesagt, ich weiß in welchen Fächern keine Tabletten gegen Husten liegen, schnelles Und ausuferndes… Continue Reading „72. Reine Drogen“

71. Wir können unmöglich nüchtern bleiben

Lyrikzeitung dokumentiert die “gemeinfreien” Texte der Facebook-Textkette, die in noch nicht einmal zwei Wochen von sich überschneidenden Freundeskreisen mit an die 150 Namen gespeist wurde. Dirk Uwe Hansen war einer von 17 Personen, denen ein Gedicht von Thomas Brasch gefiel. Dafür wurde ihm der… Continue Reading „71. Wir können unmöglich nüchtern bleiben“

64. Omar Khayyam

Lyrikzeitung dokumentiert die „gemeinfreien“ Texte der Facebook-Textkette, die immer noch wuchert. Weil mir Bobrowskis „Der lettische Herbst“ gefiel, wies mir Thilo Krause Omar Khayyam zu. Die English speaking peoples der Welt hatten das Glück, in Edward Fitzgerald einen Nachdichter des 900 Jahre alten persischen… Continue Reading „64. Omar Khayyam“

49. Süße sanfte Töterin

textkette. gute gedichte ins facebook Lyrikzeitung dokumentiert die gemeinfreien Texte der auf Facebook vor kurzem begonnenen Anthologie Textkette. Ausgehend von einem Gedicht Kurt Tucholskys entwickelte sich in kurzer Zeit eine umfangreiche, schier exponentiell wachsende Anthologie nach folgendem Verfahren: Wer bei einem bereits vorhandenen Gedicht auf… Continue Reading „49. Süße sanfte Töterin“

45. Wie Deutschland

Auf der mir von Jan Kuhlbrodt aufgetragenen Suche nach Gedichten von Dieter Roth fiel mir ein Bändchen der von Max Bense mitherausgegebenen Reihe „edition rot*“ in die Hand, bzw. ich entnahm es dem Regal mit dieser. In den frühen 90er Jahren gab es Hefte… Continue Reading „45. Wie Deutschland“

42. Die Lieb ist blind

textkette. gute gedichte ins facebook Lyrikzeitung dokumentiert die gemeinfreien Texte der auf Facebook vor wenigen Tagen begonnenen virtuellen Anthologie Textkette. Ausgehend von einem Gedicht Kurt Tucholskys entwickelte sich in kurzer Zeit eine umfangreiche, schier exponentiell wachsende Anthologie nach folgendem Verfahren: Wer bei einem bereits vorhandenen… Continue Reading „42. Die Lieb ist blind“

35. Damenringkampf

textkette. gute gedichte ins facebook Lyrikzeitung dokumentiert die gemeinfreien Texte der auf Facebook vor 3 Tagen begonnenen Anthologie Textkette. Ausgehend von einem Gedicht Kurt Tucholskys entwickelte sich in kurzer Zeit eine umfangreiche, schier exponentiell wachsende Anthologie nach folgendem Verfahren: Wer bei einem bereits vorhandenen Gedicht… Continue Reading „35. Damenringkampf“

30. Zwei Engellieder

textkette. gute gedichte ins facebook Lyrikzeitung dokumentiert die gemeinfreien Texte der auf Facebook vor 3 Tagen begonnenen Anthologie Textkette. Ausgehend von einem Gedicht Kurt Tucholskys entwickelte sich in kurzer Zeit eine umfangreiche, schier exponentiell wachsende Anthologie nach folgendem Verfahren: Wer bei einem bereits vorhandenen Gedicht… Continue Reading „30. Zwei Engellieder“

81. Passionnément

»Comment dire?« Vielleicht hat auch Gherasim Luca so etwas gedacht, als er sich von einer Brücke der Ile Saint-Louis in die Seine werfen wollte. Luca lebte seit dreißig, vierzig Jahren in Frankreich, ein ganzes Leben; egal. Verfolgt vom Terror, der im kurzen 20. Jahrhundert… Continue Reading „81. Passionnément“

80. Ihr eilt dem Grab zu

Percy Bysshe Shelley SONETT (Sonnet / Ye hasten to the grave…) Ihr eilt dem Grab zu! Doch, was sucht ihr dort, Gedanken ruhlos, Zwecke ohne Rast Dem eitlen Hirn entflohn, nun weltgeformt? O sehnend Herz, getrieben von der Hast Zu haben, was in schönsten… Continue Reading „80. Ihr eilt dem Grab zu“

68. Auf die ruhmlosen Dichter

BALLADE AUF DIE EWIG RUHMLOSEN DICHTER Von Menschen gehaßt, von Göttern verachtet, wie alte Fürsten gestürzt und verbittert verwelken die Verlaines: ihnen bleibt der Reim reichlich und silbern als Reichtum übrig. Die Hugos mit ihren „Les Châtiments“ berauschen sich am furchtbaren Zorn der Olympier.… Continue Reading „68. Auf die ruhmlosen Dichter“

12. Der Schläfer im Tal

Arthur Rimbaud Der Schläfer im Tal Ein Fleck von Grün, drin eines Bächleins Singen, das Silberflitter an die Gräser hängt, die in dem stolzen Sonnenglanz entspringen — ein kleines Tal von Helle ganz durchtränkt. Mit unbedecktem Haupt und offnem Munde schläft ein Soldat, im… Continue Reading „12. Der Schläfer im Tal“

121. Auch ich und du

Eva Strittmatter gehört nicht zu meinen LieblingsautorInnen. Aber ich habe ihr erstes Buch und etliche danach gelesen. Verse auch von ihr haben sich mir ins Hirn gebrannt, manche benutze ich im Alltag. So auch heute aus gegebenem unerfreulichem Anlaß. Ich nehme das mir wieder… Continue Reading „121. Auch ich und du“