Veröffentlicht am 25. November 2010 von lyrikzeitung
„When poetry is obscure this is chiefly because information necessary for comprehension is not part of the reader’s knowledge . . . and finding out this information may dispel much of the obscurity. When poetry is difficult this is more likely because the language and structure of its presentation are unusually cross-linked or fragmented, or dense with ideas and response-patterns that challenge the reader’s powers of recognition . . . . Alexander Pope’s The Dunciad (1728–43) is now obscure but not especially difficult; Wallace Stevens’s ‚Thirteen Ways of Looking at a Blackbird‘ or ‚Sunday Morning‘ . . . are difficult but mostly not obscure; Eliot’s The Waste Land (1922) or, in long retrospect the wuit (’no title‘) poems of LiShang-yin (c.813–58) are hard for readers because they are obscure and also difficult; indeed, their difficulties are deliberate and integral to poetic method . . . .“ (Prynne)/ Robert Potts: J. H. Prynne, a poet for our times, The Times Literary Supplement. November 3, 2010 Vgl. L&Poe
Veröffentlicht am 25. November 2010 von lyrikzeitung
Görner, der in den Medien unter anderem als „lyrische Stimme Deutschlands“ und „poetischer Staubwedel“ gehandelt wird… / Westfälische Nachrichten
Veröffentlicht am 25. November 2010 von lyrikzeitung
Kassel: Da stellt sich nun die Frage nach dem Bezug des Werks von Paul Celan der Gedichte zur Realität. Sie sagen auch noch mal in Ihrem Buch an einer Stelle, dass Sie jetzt noch stärker als jemals zuvor wirklich auch gemerkt hätten, wie sehr man vieles nur verstehen kann, wenn man seine Lebensgeschichte, wenn man auch seine Familiengeschichte kennt.
Rupp-Eisenreich: Ja, aber mit großer Vorsicht. Denn so direkt ist der Zusammenhang natürlich nicht, der Weg geht immer bei ihm über die Sprache, das ist ganz klar.
(…)
Kassel: Zum Schluss möchte ich noch eine Frage vielleicht stellen für viele junge Menschen, die Paul Celan kennen als Name, er ist in Frankreich wie in Deutschland ja immer noch ein hoch anerkannter und beliebter Dichter, und doch ist es ja nun nicht nur 90 Jahre her, dass er geboren wurde, sondern auch schon 40 Jahre her, dass er gestorben ist. Wenn jemand das Werk nicht kennt von Paul Celan und möchte gerne einsteigen mit einem typischen, aber auch halbwegs zugänglichen seiner Gedichte, hätten Sie dann einen Tipp für ihn oder sie?
Rupp-Eisenreich: Ja, dass er sich nicht begnügen soll, „Die Todesfuge“ zu lesen, die ja glaube ich heute noch in allen Lesebüchern steht. Wenn Sie wollen, dass ich ein Gedicht vorschlage, dann nehme ich „Schuttkarren*“, von dem wir schon gesprochen haben.
Kassel: Das sagt Brigitta Eisenreich, ehemalige Geliebte von Paul Celan. Das Buch, in dem sie ihre gemeinsame Geschichte mit dem großen Dichter, der heute seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte, erzählt, dieses Buch heißt „Celans Kreidestern“ und ist im Suhrkamp Verlag erschienen. / DLR
*) vgl. Kommentar!
Veröffentlicht am 25. November 2010 von lyrikzeitung
Beinahe wöchentlich stoße ich auf Artikel in Lokalausgaben von Regionalzeitungen aus Ost und West, die stolz vermelden, der heimatliche Autor / die Autorin XY sei „sogar schon in die Nationalbibliothek“ resp. Gedichtebibliothek resp. Frankfurter Bibliothek aufgenommen worden. Regelmäßig geben diese komplett ahnungslos-unkritisch die Selbstdarstellung dieser Unternehmungen wieder, die sich mit klangvollen Titeln (so die ursprüngliche „Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichts“) und Namen (Clemens Brentano, Cornelia und August Goethe) und hehrer Programmatik schmücken, vorallem aber „edel“ und repräsentativ ausgestattet sind. Dick und teuer sowieso, richtig gediegen. Das ideale Weihnachtsgeschenk von Tante Mimi für die hoffnungsvolle Dichterin.
Die Märkische Allgemeine schreibt:
Ziel der Edition ist es, die lyrische Volkskultur für die Zukunft zu archivieren. Sie bietet einen repräsentativen Querschnitt gegenwärtiger deutscher Dichtung.
Diese Idee wurzelt in der Romantik, als man die „dichtende Volksseele“ noch als Spiegel der Gesamtkultur einer Gesellschaft begriff und Clemens Brentano, Luise Hensel und die Gebrüder Grimm im Volk Märchen und anderes Dichtgut sammelten und für die Nachwelt bewahrten. Im 20. Jahrhundert ideologisch missbraucht, machten die Frankfurter Initiatoren vor zehn Jahren einen neuen Anfang.
Folglich sind auch in dem seit 2000 erscheinenden Lyrikband „nicht vorrangig Werke der Hochliteratur versammelt, sondern Gedichte aus der Mitte unserer Gesellschaft, neben Spitzenleistungen also auch Gelegenheitsdichtungen, Verse aus dem Alltag“, erklären die Initiatoren. Die Jahresbände werden nicht nur als Nachschlagewerke von internationalen Staatsbibliotheken und literatur- und kulturwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen angekauft, sondern seien auch beim „Normalleser“ beliebt. … Die Bücher sind zudem sehr edel aufgemacht, in blaues Leinen gebunden, fadengeheftet und messinggeprägt. Der Jahresband 2010 war nach Angaben der Herausgeber noch vor Weihnachten komplett vergriffen. / Märkische Allgemeine Potsdam-Mittelmark
Ja, gut daß einige Forschungsbibliotheken die Trumms anschaffen. Ob sie für Volksseelen- oder kulturwissenschaftliche Forschung taugen? Ich hab da Zweifel (aber die Forscher werden sich finden). Aber welche Fundgrube für Literaturwissenschaftler, die nach pseudonym eingereichten Fakes oder Jugendtorheiten arrivierter Autoren fahnden (es gibt sie!). Andererseits hoffe ich sehr, daß die Universitätsbibliothek Greifswald das knappe Geld nicht für solchen Scheiß ausgibt (zu Preisen, für die man 4 bis 8 richtige Gedichtbände bekäme).
Daß solche Pressemeldungen immer wieder Anfänger (und vielleicht auch Bibliothekare) desorientieren … nun, das ist ja die Aufgabe der Presse.
Veröffentlicht am 24. November 2010 von lyrikzeitung
Zum 80. Geburtstag des nigerianischen Schriftstellers Chinua Achebe schreibt Volker Breidecker:
Auf ‚Things fall apart‘ folgten vier weitere Romane, Kurzgeschichten, Kinderbücher sowie Essays, deren berühmtester den inhärenten Rassismus von Joseph Conrads kanonischem Afrikaroman ‚Herz der Finsternis‘ sezierte. Nur während des grausamen Bürgerkriegs in seinem Land um die abgefallene Provinz Biafra (1967-70) verstummte der Prosaautor, an dessen Stelle der Lyriker aber einen großen Korpus von Gedichten schuf. Achebes Verhältnis zu Nigeria war und bleibt problematisch. Gegenüber der moralischen Verkommenheit der Eliten seines Heimatlandes fand er stets deutliche Worte. Als er im Jahr 2002 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt wurde, sagte er in seiner Dankesrede, die Auszeichnung habe ihm das Leben gerettet. …
Europa und Afrika? Die ‚Tatsache, dass es da zwei gibt und nicht bloß eines‘, sagt Achebe zum Lobe der Diversität, sei doch eigentlich ‚äußerst produktiv‘. ‚Nur zu zweit kann man ein Gespräch führen.‘ Da wäre es an der Zeit, einander zuzuhören. / SZ 16.11.
Veröffentlicht am 24. November 2010 von lyrikzeitung
Die Berliner Schriftstellerin Nadja Küchenmeister erhält den Mondseer Lyrikpreis 2010. Der Preis, der heuer zum siebenten Mal verliehen wird, ist mit 7.500 Euro dotiert und wird Küchenmeister im Dezember in Schloss Mondsee überreicht. „Sprachgenau hält sie Abschied, Unverständnis, Zurückweisung fest und bringt in stimmungsintensiven Bildern die Natur zum Sprechen“, so die Begründung der Jury für ihre Entscheidung. / tt.com
Veröffentlicht am 23. November 2010 von lyrikzeitung
So heißt ein Gedicht von Heinz Piontek, das Michael Braun am 17.11. im DLF-Lyrikkalender vorstellt. Da dessen Texte „aus urheberrechtlichen Gründen“ nur noch sieben Tage gespeichert bleiben, muß man sofort nachsehen. So beginnt die Einleitung des Herausgebers:
„Ich vermute, dass derjenige ein Gedicht am genauesten interpretiert, der es mehrere Male hintereinander kommentarlos vorliest“, sagte der in Schlesien geborene Schriftsteller Heinz Piontek (1925 – 2003).
Veröffentlicht am 23. November 2010 von lyrikzeitung
Wir sind in Slowenien. Hier, sagen die Leute, ist gerade noch Europa. Gleich an der Grenze zu Kroatien beginnt der Balkan: Denn Kroatien gehörte zum ungarischen Teil der k. u. k. Doppelmonarchie. Für die Kroaten beginnt der Balkan in Serbien, an der Trennlinie zum christlich-orthodoxen Glauben. Die Serben sehen sich ihrerseits als letzte Bastion des Christentums an der Grenze zum Islam der Albaner und Bosnjaken. Aber gehen sie nach Österreich: Wir sind Europa, heisst es dort. Jenseits der Karawanken in Slowenien herrschen slawische Horden. In Deutschland kann man hören, die Österreicher mit ihrem ererbten Vielvölkermix seien eigentlich Balkaner. Die Franzosen sehen sich dank ihrer «civilisation» als Hochburg Europas, denn östlicher, in Deutschland, droht die Barbarei der Teutonen. Ein englischer Journalist sagte mir, im Grunde genommen sei der ganze Kontinent heute eine Art byzantinisch-balkanisches Reich mit Brüssel als dem neuen Konstantinopel. Nur noch die britische Insel verteidige die Werte Europas. Sie sehen, der Balkan ist kein fester Ort. / Slavoj Žižek, NZZ 22.11.
Veröffentlicht am 23. November 2010 von lyrikzeitung
von Radiohörern über Lyrik finden Sie hier bei MDR Figaro
Veröffentlicht am 23. November 2010 von lyrikzeitung
Ein provokanter Leitsatz steht über dem bitterbösen Dreiteiler „Gottgewimmer“ von Christoph Meckel. „Das Gedicht ist nicht der Ort, wo die Schönheit gepflegt wird“. Diesem Grundsatz aus seiner „Rede vom Gedicht“ (1974) ist der 1935 in Berlin geborene Dichter, Grafiker und Erzähler treu geblieben. …
Ohne Pathos, ohne Klage entsagt Meckel klapprig gewordenen Utopien und zählt die Höllen des gegenwärtigen Weltzustandes auf. Er entwirft Räume, in denen das Licht immer seltener scheint, und Landschaften, in denen der „Fürst der Finsternis“ regiert. In freien Rhythmen mit Anklängen an alte Versformen imaginiert er philosophierend eine „Weltschöpfung“, die ins Leere trudelt. In kunstvoll arrangierten Szenen, in denen Könige ohne Land kommen und gehen, Wiedergänger, Raubtierengel, Strauchdiebe, Mörder, Narren, und reitende Boten ohne Auftrag agieren, kehrt eine Figur immer wieder: ein „Er“, der Gefühle vermeidet und keine Spuren hinterlässt.
Anders als in zeitgenössischer Lyrik üblich, spricht sich ein Ich nur in der Rollenrede aus – mit größtmöglichem Abstand zum Autor. / Dorothea von Törne, Märkische Allgemeine
Christoph Meckel: Gottgewimmer. Hanser, 82 Seiten, 14,90 Euro.
Christoph Meckel liest am 25. November, 20 Uhr, im Peter-Huchel-Haus, Hubertusweg 41, Wilhelmshorst (Potsdam-Mittelmark). Karten unter 033 205 / 629 63.
Veröffentlicht am 23. November 2010 von lyrikzeitung
1956 wird für die Filmfestspiele Cannes Alain Resnais’ Streifen über die NS-Vernichtungslager »Nacht und Nebel« nominiert, den Filmtext hatte Celan ins Deutsche übertragen – daraufhin bewirkt die Bundesregierung eine Absetzung des Streifens, weil er »Hass auf das deutsche Volk in seiner Gesamtheit« erzeuge. / Hans-Dieter Schütt zum 90. Geburtstag von Paul Celan am 23.11., ND
Veröffentlicht am 23. November 2010 von lyrikzeitung
Schon die Titel der Gedichtbücher lassen erkennen, dass, wie die Unruh im mechanischen Uhrwerk, Unruhe die Triebfeder seiner Lyrik war: „Bild und Zeichen“, „Die Zuverlässigkeit der Unruhe“, „Schwierige Überfahrt“, „Wunschtraum Albtraum“, „Immer einfacher immer schwieriger“, „Die Schlüssel sind vertauscht“, „Zugelassen im Leben“. Er war ein Augenmensch, nicht nur das lebendige Draußen, auch die kristallisierte Kunst wurde zum Anlass, er verfasste Prosaminiaturen über Werke Paul Klees, entdeckte den Straßburger Sebastian Stosskopf, schrieb ein Gedicht auf Morandi, das Franz Armin Morats Freiburger Werkausgabe von 1979 einleitet: „Die Stille nimmt/ den Umriß einer Schale an …“ Leise Kühnheit war seine Sache – „Eine leuchtende Wolke, die Wurzeln schlägt“ – und Dankbarkeit ein Grundzug. Verschwiegenheit war seine stärkste Kraft. / Uwe Pörksen, Badische Zeitung 23.11.
„Poesie ist einer der brauchbarsten Namen für unsere Unruhe, für die Suche nach unserem Leben“, schrieb er und auch, dass das Gedicht einem „wie ein Kundschafter“ auf dem eigenen Weg vorausgeht. Eines seiner späten geht so: „Heute nacht – sagte er – rief mich im Traum zum erstenmal seit ihrem Tod mit leiser Stimme meine Frau an und fragte, ob ich sie nicht abholen könne – aber wo?“ / Die Welt
Mehr: Süddeutsche Zeitung / FR /
Veröffentlicht am 23. November 2010 von lyrikzeitung
Der Kulturkampf kommt der Politik gelegen, um Themen anzusprechen, an denen sie nichts ändern kann
schreibt die Süddeutsche Zeitung:
Es gibt im Kulturkampf in Deutschland derzeit eine ganze Menge Fronten, was nicht zuletzt daran liegt, dass sich der Kulturbegriff auch in Deutschland enorm erweitert hat. Da gibt es die Islamdebatte, die Integrationsdebatte, die Internetdebatte, die Bioethikdebatte, die Nachhaltigkeitsdebatte sowie die Feminismusdebatte. Was all diese Debatten trotz ihrer extremen thematischen Unterschiede gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass jeder, der für sich entscheidet, sich einzumischen, sich erst einmal entscheiden muss, auf welche Seite er sich stellt. Um dann in einer Art rhetorischen Sippenhaft auf die Argumentationslinie jenes Lagers festgelegt wird, für das er sich offensichtlich entschieden hat. Jeder, der schon einmal einen Beitrag zu einer der oben genannten Debatten veröffentlicht hat, sei es als Publizist in einem traditionellen Medium oder als Kommentator im Internet, weiß, dass solche Beiträge selten wirklich gelesen, sondern meist nur nach eher schlichten Parametern eingeordnet werden. …
Die bizarrsten Debatten Deutschlands kreisen nach wie vor um das Thema Internet. Da schürt die Verbraucherministerin Ilse Aigner die Panik vor den neuesten Techniken der Kartographie wie Google Street View, indem sie mit den klassischen Ängsten vom Machthunger eines Wirtschaftsmonopolisten spielt. Eine ganze Phalanx von Koalitionspolitikerinnen und -politikern rückt unterdessen Randbereiche des Internets wie die Kinderpornographie, den Rechtsradikalismus oder das Raubkopieren ins Zentrum der Debatte und stilisiert sie zu Vorboten eines kulturellen Niedergangs. / Andrian Kreye, SZ 16.11.
(Ists auch nicht Lyrik)
Veröffentlicht am 22. November 2010 von lyrikzeitung
Murray is the poet of Australian rural life and work, and the natural world in which they are conducted. He invests the rituals, grandeur, wonder and hardships of both spheres with a powerful sense of the sacred.
But read between the lines of this truncated character sketch and you also get a glimpse of what has been a sometimes fractious career. Murray has been garlanded with prizes – TS Eliot (1996), Queen’s gold medal for poetry (1999) – and tipped for the Nobel, but he has often been cast, as much by himself as anyone else, as an outsider. / Nicholas Wroe, The Guardian 20.11.
Taller When Prone by Les Murray – review
Les Murray’s poetry is a masterclass in observation, writesKate Kellaway
Veröffentlicht am 22. November 2010 von lyrikzeitung
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE
Those of us who live in the country equate the word “development” with displacement, and it has often been said that subdivisions are named for what they replace, like Woodland Glade. Here’s a writer from my state, Nebraska, Stephen Behrendt, with a poem about what some call progress.
Developing the Land
For six nights now the cries have sounded in the pasture:
coyote voices fluting across the greening rise to the east
where the deer have almost ceased to pass
now that the developers have carved up yet another section,
filled another space with spars and studs, concrete, runoff.
Five years ago you saw two spotted fawns rise
for the first time from brome where brick mailboxes will stand;
only three years past came great horned owls
who raised two squeaking, downy owlets
that perished in the traffic, skimming too low across the road
behind some swift, more fortunate cottontail.
It was on an August afternoon that you drove in,
curling down our long gravel drive past pasture and creek,
that you saw, flickering at the edge of your sight,
three mounted Indians, motionless in the paused breeze,
who vanished when you turned your head.
We have felt the presence on this land of others,
of some who paused here, some who passed, who have left
in the thick clay shards and splinters of themselves that we dig up,
turn up with spade and tine when we garden or bury our animals;
their voices whisper on moonless nights in the back pasture hollow
where the horses snort and nicker, wary with alarm.
American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2005 by Stephen C. Behrendt from his most recent book of poetry,History, Mid-List Press, 2005. Reprinted by permission of Stephen C. Behrendt and the publisher. Introduction copyright © 2009 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.
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