Kategorie: Polen

112. Polnische Lyrik

Unter dem Motto „Der siebte Engel ist ganz anders“ präsentieren Pawel Krzak aus Krakau und der Büdinger Gitarrist Ekaterine Davitashvili polnische Lyrik von Paul Celan bis Wislawa Szymborska. / Gelnhäuser Tageblatt Vgl. auch L&Poe 59. Rückblende Juni 2001: Nicht jeder mag Berlin: Ebenfalls in Berlin zeigt… Continue Reading „112. Polnische Lyrik“

100. Lyrik bei Tag und Nacht

Tranzyt. Messeschwerpunkt auf der Leipziger Buchmesse Poetische Tage und Nächte warten auf Lyrikfans. Bei Tage stellt sich das „Internationale Poesiefestival Meridian Czernowitz“ in Leipzig vor. In mehreren Veranstaltungen lesen Lyrik-Stars und Newcomer. Am Nachmittag des ersten Messetages steht zeitgenössische Lyrik aus Polen, der Ukraine und… Continue Reading „100. Lyrik bei Tag und Nacht“

99. Schillernd, vielfältig und reich: „tranzyt. Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus“

Neuer Programmschwerpunkt der Leipziger Buchmesse Prosa und Lyrik, Gesellschaftspolitik und Fußball, Diktatur und Demokratie – die Literaturszenen in Polen, der Ukraine und Belarus versprechen neue Namen, spannende Themen und bewegende Geschichten. Zur Leipziger Buchmesse präsentieren vom 15. bis 18. März junge Wilde und preisgekrönte… Continue Reading „99. Schillernd, vielfältig und reich: „tranzyt. Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus““

55. Schwerpunkt Tranzyt

„Tranzyt. Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus (Weißrussland)“ heißt der Programmschwerpunkt der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Man wolle, auch aus Anlass der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine, Autoren aus Mittel- und Osteuropa bekannt machen und deren Publikationen in deutschen Verlagen befördern, erklärte Buchmessedirektor… Continue Reading „55. Schwerpunkt Tranzyt“

36. Kein blinder Haß

With such thought provoking lines as “Whether you like it or not, your genes have a political past, your skin, a political cast, your eyes, a political slant,” Szymborska inspired and entertained an entire generation and had her place sealed in the highest echelons… Continue Reading „36. Kein blinder Haß“

13. „Winzige Unfolgsamkeiten“

Sie hätte sich vielleicht das Glück gewünscht, ein ereignisloses Leben zu führen. Nämlich Gedichte zu schreiben, einen kleinen Ruhm zu genießen, Krakau möglichst selten zu verlassen. Doch Wisława Szymborska erhielt 1996 den Literatur-Nobelpreis, das änderte alles. Das hob sie aus ihren polnischen Dichterkollegen heraus,… Continue Reading „13. „Winzige Unfolgsamkeiten““

10. Wisława Szymborska gestorben

WARSAW, Poland (AP) — Poland’s 1996 Nobel Prize-winning poet Wislawa Szymborska, whose simple words and playful verse plucked threads of irony and empathy out of life, has died. She was 88. Szymborska, a heavy smoker, died in her sleep of lung cancer Wednesday evening at… Continue Reading „10. Wisława Szymborska gestorben“

121. Gedichte über Polen

Wegen des großartigen Gedichts „Gedichte über Polen“ von Adam Zagajewski lohnt es sich, Cicero anzuklicken: Zagajewski und seinen Mitstreitern ging es damals schlicht um die Aufrichtigkeit der Kunst und um die Überwindung der Dichotomie von engagierter und absoluter Poesie. Unser Gedicht ist in dieser Zeit… Continue Reading „121. Gedichte über Polen“

51. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (5)

Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift Wird in den nächsten 2 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden.  (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur N – Sch.… Continue Reading „51. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (5)“

125. „Grundton der polnischen Seele“

In den literarischen Äußerungen spiegeln sich die Teilungen im 18. Jahrhundert, die Polen für lange Zeit fast auslöschten, aber auch die großen Katastrophen des 20. Jahrhundert, die Kriege, der Holocaust und viele Emigrantenschicksale. »Jawohl. Wir waren und sind … gebrechlich. Wir sind mit dem… Continue Reading „125. „Grundton der polnischen Seele““

122. Nachdichtungen und Adaptionen

Besonders aufwühlend sind Gedichte jüdischer Poeten wie „So einer ist mein Landsmann“ von Antoni Slonimski, die unter den brutalen Eindruck deutscher Konzentrationslager geschrieben wurden. Einer entfesselten Kanaille, die sich herausnahm, über Leben und Tod zu bestimmen, setzte Slonimski die mitfühlende Menschlichkeit des Einzelnen in… Continue Reading „122. Nachdichtungen und Adaptionen“

45. Czesław Miłosz vertont

Um das „Alleinsein der Sterbenden“ ging es dem polnischen Dichter, als er 1943 in Warschau sein Gedicht „Campo de Fiori“ schrieb. Um Menschen, denen an der Schwelle zum Tod die Sprache fremd geworden ist. Milosz verknüpft darin die Geschehnisse im Warschauer Ghetto mit dem… Continue Reading „45. Czesław Miłosz vertont“

55. Antidichter

‚Wir sind verantwortlich/ für die Gestalt eines jeden Menschen / Wenn wir vergessen / wird / unsere Poesie / ein verächtliches Gerede.‘ Mit diesem Vers aus seinem Gedichtband ‚Unruhe‘ könnte das gesamte Werk von Tadeusz Różewicz überschrieben werden. Er verstand sich als ‚Antidichter‘, nie… Continue Reading „55. Antidichter“

20. Pillenknick

Die Jüngerinnen, die Jünger der Sappho sind aber schon generell beklagenswerte Geschöpfe: Man entsinnt sich ihrer wie lästiger Plagen. Die gesangliche Wurzel der Sprachen, das Bannen der Welt durch die Magie der Wörter, ist nicht bloß in Verruf geraten. Die ausübenden Dichterinnen und Dichter… Continue Reading „20. Pillenknick“

10. Różewicz 90

Wie soll man nach Auschwitz überhaupt noch Gedichte schreiben? Wie andere Künstler, die das Inferno des Zweiten Weltkriegs überlebt haben, stellte sich Tadeusz Różewicz nach Kriegsende diese Frage. «Antipoesie» lautete die Antwort. «Grund und Antrieb für meine Dichtung ist auch der Hass gegen die… Continue Reading „10. Różewicz 90“