Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
puts one in mind of the phenomenon known as reduplication, a morphological process in certain languages (such as Turkish, Indonesian, Somali, Greek, Nez Percé—but excluding English and Danish) which copies all or part of the base to which it applies, in order to mark… Continue Reading „Much of Christensen’s linguistic virtuosity“
Hugo-Hype in Frankreich (schreibt Perlentaucher), dies The Economist (14.2.02): VICTOR HUGO was born in 1802, and his bicentenary promises to be the biggest celebration of any writer in years. The French ministries of education and culture have set up enormous Hugo websites, listing enough… Continue Reading „Hugo-Hype“
Die Berliner Zeitung schreibt über den DDR-Kulturpolitiker Alexander Abusch, der in den 50er Jahren auch seinen Freund Johannes R. Becher heimlich attackierte: Lilly Becher [Bechers Witwe] … verwahrte in einem Tresor Gedichte aus den Jahren 1956/57, die Bechers tiefe Resignation in Gleichnissen ausdrücken. Sie… Continue Reading „Der Jäger“
Nach der 1999 von ihrem Hausverlag spendierten bibliophilen Werkausgabe gibt es nun von Sarah Kirsch neue Kurzgedichte, noch kürzere als die 1996 in dem Band «Bodenlos» erschienenen, keines länger als zehn Zeilen. Es sind staunenswerte Epiphanien und kleine lyrische Wunder an sprachlicher Präzision, so… Continue Reading „Drei-Worte-Gedicht“
Not surprisingly, Paul Eluard’s 10 poems are among the strongest, especially “I love you,“ “The earth is blue like an orange,“ and “The lover,“ with its endearing first line, “She is standing on my eyelids.“ The poems of the dadaist Philippe Soupault, the Mexican… Continue Reading „Surrealist Love Poems“
Vier Monate nach den Ereignissen, da die publizistische Hysterie längst wieder abgeflaut ist, veröffentlicht nun die österreichische Literaturzeitschrift „manuskripte“ (Nr. 154) in ihrer aktuellen Ausgabe ein Gedicht des Lyrikers Thomas Kling, das unmittelbar unter dem Eindruck der terroristischen Attentate entstanden ist, gleichwohl für die… Continue Reading „Manhattan Mundraum II“
Auf der Bühne im Central-Theater sind an einem mannshohen Gestänge Gongs und Klanghölzer aufgehängt, große Pauken und Saiteninstrumente, die Monochorde, haben Besitz vom Raum ergriffen. Ganz vorn steht winzig ein halb volles Glas mit Wasser, so spröde und leise wie die Lyrik Paul Celans… Continue Reading „Lyrik-Performance zu Paul Celan“
In der „Welt“ bittet Franzobel die Venezianer, den Karneval nicht abzuschaffen, und definiert Rausch und Lyrik zugleich: Der Rausch ist eine wunderbare Sache, das Desaster des Daseins zu vergessen, sich selber zu entfremden, sich erst zu erkennen, Lyrik. Der Rausch, dessen Zustand in manchen… Continue Reading „Rausch und Lyrik“
Unter dem Gedichttitel „Zweites Vermächtnis“ fordert ein Vers: „Lasst die Lebenden in Frieden damit die Toten lebendig werden: ich will mich im Jenseits amüsieren“. Seit 1981 an jenen unbekannten Ort verzogen, hat sich der italienische Dichter und Nobelpreisträger Eugenio Montale zu Lebzeiten einiges einfallen… Continue Reading „Nachrichten aus dem Jenseits“
la POÉSIE AMÉRICAINE : L’épopée d’Ezra Pound La réédition de ses fameux „Cantos“ est un événement. A l’heure où se construit l’Europe, on plonge dans une œuvre monumentale, un classique du XXe siècle./ Le Figaro 8.2.02 LES CANTOS d’Ezra Pound. Traduit de l’anglais (Etats-Unis)… Continue Reading „Le Figaro feiert“
Johann Lippet hat sich vom legendären «alphabet» seiner dänischen Kollegin Inger Christensen inspirieren lassen. Dass beim Vagabundieren in Wörterbüchern enorme poetische Sprachenergien freigesetzt werden können, demonstriert nun sein «Banater Alphabet». Der zentrale Schauplatz dieser poetischen Sehnsuchtsreise ist das ungarische Grenzstädtchen Hegyeshalom, ein Ort, der… Continue Reading „Banater Alphabet“
Not first sight, often enough, but a second look – it is a mysterious thing with poetry that it finds its own moment. The poets that have meant most to me – Lowell, Bishop, Schuyler – all, as it were, were rudely kept waiting… Continue Reading „Slowly/Swiftly“
Es sah einmal so aus, als schriebe Andreas Okopenko seine Lyrik für eine kleine Minderheit. Als 1980 im Verlag Jugend & Volk Okopenkos Gesammelte Lyrik erschien, war das ein Unterfangen, das erhebliche Widerstände überwinden musste. Nie hatte sich Okopenko in den Vordergrund gedrängt, nie… Continue Reading „Trakl-Preis an Andreas Okopenko“
Zwanzig Jahre hatte er an einer deutschen Version der «Divina Comedia» (immer unterschied er an der ungewohnten, aber historisch korrekten Schreibung des Wortes mit einem m den Kundigen vom Ahnungslosen) gearbeitet, mit der er nicht etwa Dante ins Deutsche hatte übersetzen, sondern die literarhistorische… Continue Reading „Borchardt im Dienste Dantes“
Die Wiederentdeckung eines lange verschollenen Kunstschatzes erregt in England Aufsehen. Eine Sammlung von neunzehn Aquarellen des frühromantischen Dichtermalers William Blake (1757 bis 1827), die dieser 1804 als Illustrationen für eine Neuausgabe des Versessays „The Grave“ des schottischen Geistlichen und Lyrikers Robert Blair (1699 bis… Continue Reading „William Blake“
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