Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Zwar ist ihr Einfluss mittlerweile stark gesunken, doch gibt es sie auch heute noch, die kleinen, aber feinen Journale. Ein solches bildet auch die Zeitschrift “Zeichen & Wunder”, deren Mitherausgeber seit kurzem der aus Trier stammende Sebastian Marx ist und die dank der Buchhandlung… Continue Reading „135. Zeichen & Wunder“
Nora Bossong gehört zu den Sinnsuchern unter den jungen Poeten, ihre Intentionen macht sie gleich zu Beginn ihres zweiten Lyrikbandes deutlich, wenn sie die Gefahr des Fallens „über zuviel Vokal“ mit leichter Hand abwehrt. Lieber fischt sie in den Lebensentwürfen großer Geister: „Im Weitesten… Continue Reading „134. Dantegegend“
Ihr Repertoire umfasst eine faszinierende Mischung aus selbst geschriebenen Liedern (für die sie unter anderem Lyrik von Gertrude Stein, Augusto de Campos und Jacques Prévert vertonte), Stücke von zeitgenössischen brasilianischen Musikern wie Arnaldo Antunes, Pedro Luís oder Péricles Cavalcanti, Klassikern der Música Popular Brasileira… Continue Reading „132. Adriana Calcanhotto singt“
G&GN-INSTITUT NEUKÖLLE 30.4.2011 / Anläßlich des traditionellen Kulturfestes auf der Kreuzberger Oranienstraße am ersten Mai wurde die autorisierte Abschrift der spontan improvisierten Antiprosa „DAS TAO DER POESIE“ von Tom de Toys (Live-Erfindung gemäß seiner „FreeWordJam“-Methode in Anlehnung an Kleists Theorie der „allmählichen Verfertigung der… Continue Reading „130. Das Tao der Poesie: FÜR ALIENS IST JEDER TAG IM UNIVERSUM ERSTER MAI“
Der niederländische Journalist Nico Rost, der in den 1920er Jahren mit Benn gut bekannt war, unterhielt sich einmal mit einem Berliner Tabakhändler, bei dem Benn seine Zigaretten der Marke „Juno“ zu erwerben pflegte. Und dieser Mann sprach voll Hochachtung davon, dass „der Herr Doktor… Continue Reading „129. Ein guter Mensch“
Acht Mal im Jahr können Poeten ihre Texte im Kunsthof der Uni-Stadt dem Publikum vorstellen, unter anderem die Preisträger des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen. Am 15. Mai laden die Organisatoren erneut ein. Safiye Can stellt ihre Lyrik vor. Außerdem wird Jan Volker Röhnert zu Gast… Continue Reading „128. Laufschrift in Jena“
In seinem vielzitierten Gedicht «Ithaka» beschreibt der Diaspora-Grieche Konstantinos Kavafis das Leben als permanente Migration: «Brichst du auf gen Ithaka / wünsch dir eine lange Fahrt, voller Abenteuer und Erkenntnisse. Die Lästrygonen und Zyklopen fürchte nicht.» Als in den sechziger und siebziger Jahren griechische… Continue Reading „127. Ithaka im Sinn“
„Am nächsten Tag stand diese dann mit einem Gedichtband der Brentano-Gesellschaft vor der Tür und schenkte es mir im Gegenzug“. Denn in dem über 1000-seitigen Band befand sich auch ein Gedicht der Bekannten. Dadurch inspiriert entschloss sich NN kurzerhand, ihr einst in die Schublade… Continue Reading „126. Ab in den Olymp!“
Es ist schon erstaunlich, dass nach einem Jahrhundert radikaler Infragestellung des individuellen Ausdrucks die Herzen einem Werk zufliegen, das nichts Neues, dies aber mit einer neuen Nuance individueller Fühlsamkeit auszudrücken scheint. Dass dies vielleicht nicht die ganze Wahrheit ist, haben einige Kritiker bemerkt und… Continue Reading „125. Gefühlshaushalt und Stundenschlag“
28. April 2011, 20 Uhr Theater Heimathafen Neukölln (Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin) Beyoglu Blues mit Oya Erdogan und Gerrit Wustmann Außerdem lesen Tanja Dückers, Carl-Christian Elze, Christian Kreis, Brigit Kreipe, Clemens Schittko und Orla Wolf Musik: Frogbelly und Symphony (Thomas Lebioda und Liz Hanley)… Continue Reading „123. 1. FIXPOETRY Lyrik Nacht“
Die Literaturwerkstatt Berlin ruft die Berliner dazu auf, an einem großen Berlin-Gedicht mitzuschreiben. An der Stadt und an Sprache Interessierte können mitmachen, unabhängig von Alter und Herkunft. Unter der Mentorschaft von erfahrenen Dichtern können sie in einer kostenlosen Schreibwerkstatt einen Text zu dem Bezirk… Continue Reading „122. Berlin-Gedicht“
Neben Steffen Popp, dem Gewinner des Leonce-und-Lena-Preises 2011, sind am 28. April in der Literaturwerkstatt Berlin auch die beiden diesjährigen Wolfgang-Weyrauch-Förderpreisträger Jan Volker Röhnert und Andre Rudolph zu Gast. Zur gleichen Zeit findet eine Lesung im Greifswalder Kruppkolleg im Rahmen der Lyriktagung zur modernen… Continue Reading „119. Lesungen in Berlin und Greifswald“
«Ich lebte im Wasser» schrieb einst der französische Dichter Paul Valéry in einem seiner Gedichte über Sète. Ein Blick vom Mont St. Clair genügt, um die Bedeutung seiner Worte vollständig zu erfassen: Sète ist umringt vom Meer und dem «Étang de Thau», einem Binnenmeer,… Continue Reading „118. «Das Meer, das Meer»“
Die suggestive Lakonie seiner Erzählungen und Gedichte kommt damit auch den Essays zugute – in keiner Zeile wird geeifert oder geschwätzt. Denn niemals verbirgt der von ostdeutscher Landschaft so fundamental geprägte Autor die Brüche – und nicht die Notwendigkeit, mitunter eben solche Brüche herbeizuführen.… Continue Reading „117. „Gott behütet/ die Dichter nicht““
Pommern ist von fast allem (nur nicht der Ostsee) sehr weit weg. (Das gilt in Deutschland genau wie in Polen). Diese Woche aber hat der An- und Umwohner Greifswalds einen klaren Standortvorteil. Von Mittwoch bis Sonnabend findet eine internationale Fachtagung statt zum Thema: Der… Continue Reading „116. Der Dichter und sein Schatten in Greifswald“
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