Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Samstag, den 15. Dezember, 12-18 Uhr Lyrik-Bibliothek – Amalienstrasse 83a hinter der Universität Lyrik als Geschenk Große Verschenk-Aktion im Lyrik Kabinett mit Dank an den Verlag im Wald (Rüdiger Fischer) Rüdiger Fischer, geb. 1943 in Trier, war bis 2004 Lehrer für Fremdsprachen an… Continue Reading „162. Geschenk“
Das Haus Erich Fried in Staufen ist nach jenem Lyriker benannt, den die Nachwelt als großen Humanisten erinnert und dessen schönstes Gedicht, „Was es ist“, jeder kennt, für den Lyrik kein Fremdwort ist. / Badische Zeitung
Für wen schreibt der Autor: Nur für sich? Dann hört der Spaß schnell auf. Ein Massengeschmack existiert auch in der Demokratie. Der unpopuläre Autor ist ein Widerspruch in sich, und eine prekäre Existenz. Ich will ein Gedicht auf Jean-Claude Juncker versuchen, den Vorsitzenden der… Continue Reading „160. Versuch“
Derjenige, diejenige, die bloß sagen kann: ich bin Flüchtling, ist Flüchtling. Das nichts begründet den Flüchtling wohl; weniger als fünf Worte begründen ihn. Das nichts ist eine gute Begründung. Welche Begründung aber verlangt die Genfer Flüchtlingskonvention vom Flüchtling? Die Konvention, in ihrer deutschen Fassung,… Continue Reading „159. Übersetzung“
ENZENSBERGERS JUNI-LEKTÜRE Der Spiegel 6.6. 1962 *) GOTTFRIED BENN „AUTOBIOGRAPHISCHE UND VERMISCHTE SCHRIFTEN“ Limes Verlag, Wiesbaden; 524 Seiten; 25,50 Mark Gottfried Benn hat sich zeit seines Lebens für einen Denker gehalten. Er neigte zum Pathos der Präzision und nannte sich gern einen „Intellektualisten“: „Das… Continue Reading „157. Rückspiegel“
Nicht zuletzt weil ein Liebesgedicht meistens angewandte Kunst ist (das heißt geschrieben, um das Mädchen zu kriegen), entführt es den Autor in ein Extrem der Gefühle und wohl auch der Sprache. Die Folge ist, daß er sich selbst – seine psychischen und stilistischen Parameter… Continue Reading „156. Liebesgedicht“
Schlagzeile und Untertitel stehen in merkwürdigem Kontrast: Kulturausschuss: Hermann-Stehr-Straße wird umbenannt Ehrenrettung für einen Heimatdichter Und es stimmt: auf Antrag der Anwohner wird die Straße in Neuenkirchen im Münsterland umbenannt: Die Frage der Straßennamen in St. Arnold ist in den vergangenen zwei Jahren zu… Continue Reading „155. Ehrenhafte Umbenennung“
Christoph Ransmayr und Raoul Schrott als Poetik-Dozenten an der Universität Tübingen Mit der 26. Tübinger Poetik-Dozentur kommen Christoph Ransmayr und Raoul Schrott an die Universität Tübingen. Die Vorträge finden vom 10. bis zum 14. Dezember 2012 jeweils um 20.15 Uhr im Audimax der Universität… Continue Reading „154. Poetik-Dozenten“
Die Ausgabe Nr. 24 der Literaturzeitschrift – Der Dreischneuß – mit dem Thema Geständnisse bringt Lyrik und Prosa als Erstveröffentlichungen folgender Autoren: Willi Achten, Eva Austin, Rolf Birkholz, Jan Decker, Monika Dieck, Alex Dreppec, Elke Engelhardt, Axel Görlach, Brigitte Halenta, Rouven Hehlert, Sandra Hlawatsch, Klará Hurkvá, Deike Lautenschläger,… Continue Reading „153. Der Dreischneuß“
„Warum die Tage kleiner werden weiß / ich nicht liegt es an Sparmaßnahmen“, fragt der Augsburger Lyriker Max Sessner in seinem neuen Gedichtband „Warum gerade heute“. In seinen Texten wird alles zur Poesie: vom Fußballplatz über die Toilette bis eben zu den Sparmaßnahmen. Es… Continue Reading „152. Max Sessner“
1. Preis (3000 Euro): Anna Baar. 2. Preis (1500 Euro): Rebecca Scharf. 3. Preis (800 Euro): Lisa Maria Rakowitz. Sonderpreis des Landes Kärnten (2000 Euro): Delphine Blumenfeld Preisverleihung: Morgen, 18 Uhr, Festsaal der Stadtwerke Klagenfurt. Und das war „eine totale Überraschung“, so die 39-jährige:… Continue Reading „151. Kärntner Lyrikpreis“
Lydia Daher bekommt den bayrischen Kunstpreis, meldet die Welt. Aber hatten wir das nicht schon mal? Im exakt gleichen Wortlaut der längere Artikel von Hermann Weiß im August in der gleichen Zeitung. Mit dem gleichen Start, laut dem er „zu den Geschlagenen gehört, die Lyrik… Continue Reading „149. Fan“
Bist du was, wirst du doch gleich anders wahrgenommen: Als Detering vor acht Jahren seinen Lyrikband „Schwebstoffe“ veröffentlichte, galt der Germanist, Kritiker und Übersetzer bereits als Meister seines Faches. So in einer FAZ-Rezension des nunmehr dritten Gedichtbandes. Bereits ein Meister – das schafft wahrlich… Continue Reading „148. Würdigungen“
Die auf fünf kurze Kapitel verteilten Gedichte werfen sich niemandem an den Hals, aber genau wie die eingangs erwähnten Zeitschriften und Anthologien vermag auch „im toten winkel des goldenen schnitts“ als formidable Fundgrube herzuhalten – als eine Fundgrube für stimmungsvolle, an vielen Stellen extrem… Continue Reading „147. Stimmig und überraschend“
Ich bewundere Schriftsteller, die trotz offensichtlicher Schwächen Größe erlangt haben: den Polen Stanislaw Ignacy Witkiewicz, der 1939 gestorben ist, die Amerikaner Walt Whitman und Robinson Jeffers und den Russen Boris Pasternak. Auf die Frage, welches die Kriterien der Größe in der Literatur sind, antworte… Continue Reading „146. Größe“
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