Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
98 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und Serbien hat die Jury, zu der neben LeseLenz-Kurator José F. A. Oliver Ulrike Wörner vom Friedrich-Bödecker-Kreis und Robert Renk von „8tung Kultur“ zählen, gesichtet. Das Ergebnis ist: Hausacher Stadtschreiber 2013/2014 in der Sparte Belletristik/Lyrik… Continue Reading „54. Hausacher Stadtschreiber 2013/2014“
Ein Sprechen über etwas, worüber man eigentlich nicht spricht, weil sich die Gedanken meist außerhalb des eigenen Körpers zu bewegen scheinen, so sieht Ann Jäderlund ihre Situation, in der sie Antworten auf ihre Fragen sucht. Bei Petr Borkovec hingegen können schon mal Kolibris durch… Continue Reading „50. Kolibris“
Was reimt sich auf Blutleere – 36 Suchergebnisse – Subjektive, Nomen etc. Beitrag zur Literaturkritik Aus: Gedichteoase.de Bickbeere Blaubeere Blutleere Brombeere Brustbeere Erdbeere Flammenmeere Galeere Heere Heidelbeere Heildelbeere Himbeere Holunderbeere Johannisbeere Kranbeere Kronsbeere Leere Loganbeere Lorbeere Luftleere Maulbeere Meere Moosbeere Preiselbeere Schwarzbeere Speere Stachelbeere… Continue Reading „49. Blutleere“
In der Stunde vor Mitternacht lese ich meist acht bis zehn Gedichte, die meisten auf Englisch, auf verschiedenen Webseiten. Gedichte des Tages als Gedichte der Nacht. Heute u.a. diese beiden: Mendel Nejgreschl (1903-1965) Aprilregen das ist der Frühlingsbote: Frostgezitter, mystischer Schreck und messerscharfe Freude.… Continue Reading „48. Gedichte der Nacht“
Gretchen Primack’s Poetry Month Pick, April 11, 2013 Gerard Manley Hopkins (1844-1889) Moonrise I awoke in the Midsummer not-to-call night, ‚ in the white and the walk of the morning: The moon, dwindled and thinned to the fringe ‚ of a finger-nail held to the candle,… Continue Reading „46. Some beauty hurts“
Arno Holz hat Recht gehabt. So fanden er und seine Schüler den Ton für das neue Zeitalter von Industrie, Technik, Geschäftigkeit. Mancher Text liest sich wie eine Glosse auf die neue Welt der Angestellten und zur Karriere Verdammten. Viele Texte aber beschäftigen sich auch… Continue Reading „45. Arno Holz hat Recht gehabt“
Erst aus Übereinstimmungen und Differenzen des Miteinanderschreibens sei eine Art Poetik als «emerging quality» des Grand-Piano-Experimentes entstanden, so erinnert sich Tom Mandel. Ähnliches schwebt einem selbstbewussten jungen Berliner Kollektiv vor, der Lyrikergruppe G13. Im Herbst 2012 ist nach vierjährigem Bestehen der sich gegenseitig mentorierenden… Continue Reading „44. Kollektivautor“
Kommen hier nur Ossis jenseits der fünfzig? Nicht nur. Es ist oft gar nicht mehr so wichtig, ob man Ossi ist oder Wessi, sondern eher, ob man renitent ist oder nicht. Ihre Kneipe ist einer der letzten Orte für Alternativkultur in diesem Kiez, und… Continue Reading „40. Ob man renitent ist“
Aus Eichendorffs Roman „Ahnung und Gegenwart“: Das Reisen, sagte Faber, ist dem Leben vergleichbar. Das Leben der meisten ist eine immerwährende Geschäftsreise vom Buttermarkt zum Käsemarkt; das Leben der Poetischen dagegen ein freies, unendliches Reisen nach dem Himmelreich. Leontin, dessen Widerspruchsgeist Faber jederzeit unwiderstehlich anregte, sagte darauf:… Continue Reading „37. Ein Gespräch über die Dichter“
Für sein bisheriges Gesamtwerk, und unter spezieller Hervorhebung seines 2011 in der Edition Rugerup erschienenen Gedichtbandes »Bell Island im Eismeer«, hat unser Autor Ulrich Schacht den vom Wangener Kreis – Gesellschaft für Literatur »Der Osten« e.V. gestifteten Eichendorff-Preis für das Jahr 2013 erhalten. Die… Continue Reading „36. Eichendorff-Preis für Ulrich Schacht“
Printemps des Poètes / Dichterfrühling in Luxemburg 12. bis 14. April 2013 Mit: Nanni Balestrini (Italien), Franzobel (Österreich), Emilian Galaicu-Păun (Moldawien), Stan Lafleur (Deutschland), Ester Naomi Perquin (Niederlande), Jacek Podsiadło (Polen), Jean Portante (Luxemburg), Lionel Ray (Frankreich), Josep-Maria Sala-Valldaura (Katalonien), David Teles Pereira (Portugal), Raphael… Continue Reading „35. Dichterfrühling in Luxemburg“
Es entsteht ein heiterer Fluss, eine lautliche Durchlässigkeit, in der auch die Identität eines lyrischen Ichs obsolet wird. Wie hier: „Als Atlas/ trage ich so schwer an mir wie an der Welt. Doch gäbe ich mich fort/ bekäm ich mich intakt zurück? Oder mit… Continue Reading „34. Poetischer Honig“
„Vogelherd. mikrobucolica“, so heißt einer der geheimnisvollsten und zugleich konkretesten Gedichtzyklen des Dichters Thomas Kling, der 2005 im Alter von 48 Jahren starb. Das Hörspiel begibt sich auf Spurensuche und versucht dem Geheimnis seiner Texte nahezukommen. / mehr vogelherdrecherche Hörspiel von Ulrike Janssen Unter… Continue Reading „32. Vogelherdrecherche“
keine Probleme? kein Problem – Sprache macht mit uns, was sie will Hansjürgen Bulkowski
1 Der Reiz von Szymborskas Gedichten liegt vor allem darin, dass sie, um aus Adam Zagajewskis Nachwort zu zitieren, „intellektuell, konzentriert, aber auch witzig, ironisch und – o Wunder – verständlich“ sind. Doch das bedeutet nicht, dass sie auch immer leicht zu interpretieren wären.… Continue Reading „29. Polnische Lyrik“
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